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Sandstürme und Schneefelder – Fotos

Tuesday, June 7th, 2011

Erkenntnisse fürs Leben ;-)

Tuesday, June 7th, 2011

Die 5000 Meilen sind durchbrochen. Damit bin ich nun über 8000 Kilometer unterwegs und ich habe bisher jeden Kilometer genossen!

Heute führte mich mein Weg weiter Richtung Osten (ein Glück ist das hier Amerika und nicht Deutschland ;-) ).

Zunächst fuhr ich durch die zerklüftete Landschaft von West-Utah. Steppe, Wüste, Schluchten und Hügelketten wechseln sich hier immer wieder ab. Es ist sehr trocken und heute war es dazu auch noch sehr windig. Und so fuhr ich durch kleinere Sandstürme und war froh, dass das nicht mein Auto ist, als ich den Sand hörte, der auf die Flächen des Jeeps einprasselte. Ich bin dort auch an einigen Aussichtspunkten an der Interstate ausgestiegen. Wenn dort dann eine Böe aufkam, war das sehr unangenehm plötzlich im Sand zu stehen.

Trotzdem kommt Utah gleich an zweiter Stelle, nach Kalifornien, als Staaten der USA in denen ich mir ein Leben vorstellen könnte. Die wilde Landschaft und das Klima gefallen mir richtig gut.

Nachdem ich Utah hinter mir ließ, erreichte ich Colorado. Eine ganze Zeit lang fuhr ich am Colorado River entlang. Auf Grund der starken Schneeschmelze in den Gebirgslagen führt dieser zur Zeit Hochwasser. Und so ergab es sich, dass man auf der einen Seite eine Steilwand hat und auf der anderen Seite den reißenden Fluss. Ich wusste teilweise gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte. Wer nun meint: Auf die Straße! Hmmm… warum sollte ich? So wie die meisten Amis fahren, tun sie es auch nicht. Da hat man oft das Gefühl, das Stevie Wonder am Steuer sitzt und auch noch Zeitung dabei „liest“!

Um nun nach Denver zu kommen, musste ich, nachdem ich die Schluchten des Colorado Rivers zurück ließ, noch zum Teil durch die Rocky Mountains. Diese werden in 3400 Metern Höhe ü.n.N von einem Tunnel durchbrochen (Eisenhower-Johnson-Memorial-Tunnel). War mal der höchstgelegene Tunnel der Welt. Aber mittlerweile wurde er durch diverse andere Tunnel abgelöst. Aber auch wenn er es nicht mehr ist, stellt er ein eindrucksvolles Zeugnis von Ingenieurskunst dar.

In den höheren Lagen der Rockys ist vor kurzem noch Schnee gefallen. So sah es auch aus. Weite Schneefelder mit Spuren von Schneeraupen, Skiern und Schneemobilen.

Auf meinem Weg bin ich an diversen Parks und Monumenten vorbei gekommen, so dass mir eines klar wurde: es gibt hier noch ganz viele Ziele! :-)

Was mir auch klar wurde, vor nicht mal 30 Minuten, es gibt hier auch viel „komischen“ Geschmack. Ich war noch bei „SuperTarget“ – ein großer Supermarkt und habe mir einen Snack kaufen wollen. Als ich dann in dem Regal mit den Chips so aufgepoppte, chipsartige Teile gesehen habe auf denen was von Pork stand, dachte ich, es handelt sich um einen Mais-Snack mit Schinkengeschmack (den so sah das Zeug aus!!!). Auf dem Hotelzimmer habe ich dann bemerkt, dass das Zeug „Pork Skins“ heißt und es sich auch um selbige handelt: Frittierte Schweinehaut! Ich hab natürlich probiert und nun liegt die Tüte, samt Inhalt im Mülleimer!

Was für ein widerliches Zeug!

So endet dieser Tag mit den Erkenntnissen: es gibt hier noch viel zu entdecken und schau vorher genau nach, was Du da kaufst!