Archive for the ‘Die Ostküste der USA und ich 2012!’ Category

Ein Tag vor dem Heimflug – Fotos

Wednesday, October 24th, 2012

Ein Tag vor dem Heimflug

Wednesday, October 24th, 2012

Der letzte komplette Tag in den Staaten :-(

Wir haben uns entschieden einen ruhigen Tag zu haben. Zunächst ein wenig den Central Park erkunden und zum Abend dann auf das Empire State Building.

Aber erst mal hieß es nach New York zu fahren und zu parken.

Wir haben dann mal die George Washington Bridge genutzt. Die kostet zwar, wie fast alle Reinfahrmöglichkeiten, Maut (12 $), aber die Fahrt, die umsonst wäre, hat doch einige Kilometer mehr! Kurzum, es würde sich zeitlich und auch monetär nicht lohnen :-)

Im Bereich des Central Parks fiel mir dann auf, dass in den Seitenstraßen das Parken anscheinend erlaubt ist. Gem. der Schilder sollte man nur Montags und Donnerstags die Seiten frei lassen, wegen der Straßenreinigung.
Also Auto an den Rand gestellt, abgeschlossen und ab in den Central Park.

Dort wird gerade die Marathonstrecke eingerichtet. Am 4. November ist es soweit und der jährliche New York Marathon findet statt.
Hierzu werden am Parkdrive diverse Tribünen aufgestellt und die Versorgungsstationen eingerichtet.

Der Park selber hat aber auch viel zu bieten. Ruhewiesen, Sport- und Spielplätze, Pflanzenpfade, diverse Vogelarten und eine Menge Eichhörnchen. Diese in allen Variationen.
Wenn ich auch nur 25 Cent für jedes einzelne Hörnchen bekommen hätte, welches ich sah, der Urlaub wäre ein Gewinngeschäft geworden.
Und wirklich scheu waren sie auch nicht. Da aber ein Biss sehr schmerzhaft und oftmals mit süßen Krankheiten einhergeht, habe ich dann von persönlichem Kontakt abgesehen :-)

Nachdem wir uns im Park umgesehen hatten, sind wir über die Upper East Side wieder in Richtung Broadway / Times Square gegangen. Dabei kamen wir auch am Metropolitan Museum of Arts vorbei. Wie bei so vielen Dingen in New York wird der Bau gerade renoviert bzw. umgestaltet. So richtig fertig ist hier wohl nie was.

Nachdem wir ein verspätetes Mittagessen eingenommen hatten, sind wir zurück zum Auto, um nicht die Taschen mit ins Empire State Building zu nehmen.
Das Auto stand auch noch an seiner Stelle und es gab sogar was extra: einen netten Brief der Stadt New York, dass wir falsch geparkt hätten und deshalb eine kleine Spende abgeben müssten. 65,- $, zahlbar bar an einer Einzahlstelle, per Postanweisung oder online mit Kreditkarte.
Auch wenn wir uns sicher sind, dass wir richtig standen, haben wir die Onlinebezahlvariante genommen. Die Verleihfirma hätte sonst irgendwann das Geld ohnehin abgebucht. So ist das erledigt.

Da auch so was zu einem guten Urlaub dazu gehört, habe ich mir die Laune nicht verderben lassen. Meine beiden Mitstreiter schon. Sie wollten nun nicht mehr mit auf das Empire State Building.
Somit habe ich mich alleine auf den Weg gemacht und die herrliche Aussicht vom 86. Stockwerk genossen.
Diese wurde richtig toll, als die Sonne unterging und die Beleuchtung angeschaltet wurde.
Ich finde, meine Mitstreiter haben sich da was entgehen lassen, aber man kann ja keinen zwingen.

Anschließend ging es zur letzten Übernachtung zurück in das Hotel. Dort haben wir noch online eingecheckt und ich habe einen Fensterplatz ergattert.

So geht es dann morgen wieder zurück nach Deutschland. Ich muss sagen, die zwölf Tage waren toll und obwohl ich den Bereich schon teilweise kannte, hat es mir gut gefallen. Ich würde auch nochmal herkommen.

Es gibt noch soviel zu sehen.

Ein Tag in New York – Fotos

Tuesday, October 23rd, 2012

Ein Tag in New York

Tuesday, October 23rd, 2012

Heute war der erste Tag im Großraum New York vor dem Abflug.

Gestartet haben wir ihn bei Ihop. Da gibt es sehr leckeres Frühstück. Während meine Mitstreiter sich an süßem Kram (Pancakes u.ä.) labten, gab es für mich einen „Breakfast Sampler“.
Dieser bestand aus Rührei, Hash Browns (die amerikanische Version von Bratkartoffeln), Bacon, Ham und Sausage Links (kleine Würstchen, den Nürnbergern ähnlich). Extrem lecker, extrem deftig ;-)

Aber so war ich gestärkt für den Tag!

Daniels Freundin hatte sich fürs Ausruhen entschieden, da sie von den letzten Tagen ko war. Also sind Daniel und ich allein ab in den Big Apple. Die Anfahrt war recht unspektakulär. Das Parkhaus war schon spannender…es wird gerade umgebaut und so musste man sich durch eine halbe Baustelle kämpfen. Ein Glück ist der Mietwagen gut versichert.

Anschließend sind wir dann durch New York gestromert. Waren nochmal am Times Square und haben uns dort die M&M World angetan. Auf drei Etagen alles nur mit den kleinen Schokolinsen und ihren Werbeabbildern. Man kann sich dort auch seine eigene M&Ms mixen. Das amerikanische Pfund (ca. 0,453 kg) kostet dann aber 12,99 $. Auch wenn es sehr leckere Geschmacksrichtungen gab, war mir das zu teuer. Als wenn sie das Zeug mit Gold aufwiegen wollen. :-)

Hab aber auch schon vorher Erdnussbutter M&Ms gekauft. Die gibt es bei WalMart zu ganz normalen Handelspreisen.

Da wir beim Besuch vor einer Woche noch nicht im weltgrößten Kaufhaus waren, haben wir auch das nachgeholt. Ab zu Macy’s!
Genau wie das Parkhaus, wird das Kaufhaus umgebaut. Zu den bisherigen 198.500 qm sollen noch ein paar hinzu kommen . Reicht ja auch nicht.
Interessant waren die Rolltreppen, die teilweise noch aus Holz bestehen. Also komplett, nicht nur die Handläufe.
Da ein die Reizüberflutung in dem Laden aber erschlägt, haben wir es nicht lange ausgehalten.
Spannend war noch die Fahrt mit dem Fahrstuhl. Überfüllt und an jeder Etage wurde durch eine Computerstimme bei Ankunft und Abfahrt die Etage und die Richtung genannt. Da wir in der 8ten Etage einstiegen und in den Keller wollten, hat es ganz leicht genervt!
Aber auch das war zu überstehen.

Dem 1902 errichteten Flatiron Building haben wir auch noch einen Besuch abgestattet. Das 87 Meter hohe Gebäude gilt als einer der ersten „Wolkenkratzer“ der Stadt New York und ist ein Wahrzeichen.

Anschließend sind wir wieder Richtung Parkhaus gegangen, haben das Auto abgeholt (28,-$ Parkgebühr) und dann habe ich einfach mal entschieden Central Park West zu fahren und somit durch die Stadt zu fahren, anstatt gleich durch den Tunnel und die vermeintlich einfache Tour zu fahren.
Hat aber gut geklappt und tatsächlich auch Spaß gemacht. Könnte mich wohl (von der Fahrweise) auch als Taxifahrer verdingen ;-)
Hab ich aber nicht vor.

Morgen geht es nochmal in den Big Apple und dann auch, sozusagen als Abschluss, auf das Empire State Building. Meine Mitstreiter sind noch unentschlossen, ob sie mit auf das schönste Gebäude der Stadt steigen wollen.
Das sehe ich dann morgen :-)

Nach New Jersey, durch Manhatten!!! – Fotos

Monday, October 22nd, 2012

Nach New Jersey, durch Manhatten!!!

Monday, October 22nd, 2012

Heute beginnt also die große Rückreise. :-(

Wir haben uns entschieden die letzten drei Nächte in einem Hotel nahe dem Abflugairport Newark, New Jersey zu verbringen.
So hieß es dann Ramada Inn, Rochele Park, New Jersey.

Da wir aber recht früh los fuhren und der Check-In erst um 15:00 Uhr Ortszeit erfolgen durfte, kamen wir auf die grandiose Idee einen Abstecher zum Atlantik zu machen.
Also flugs im Navigationssystem ein Ziel südlich von New York gesucht, welches auch nicht zu sehr von unserem Hotel entfernt lag (35 amer. Meilen, also hier ist das um die Ecke!).
Leider haben wir vorher nicht richtig auf die Navikarte geschaut…

Zunächst hieß es plötzlich Mautbrücke und bevor ich reagieren konnte, waren wir auch schon auf der Spur und es ging über die Brücke (12,- Dollar) um dann in Staten Island zu sein. Also in New York und zwar im südlichsten Teil von New York City.
Aber egal… nun waren wir hier, also ran an den South Beach und ein wenig am Strand spaziert. Zusammen mit viel Strandgut, welches hier auch erkennbar aus viel Müll bestand. Aber auch aus toten Krabben bzw. abgeworfenen Krabbenpanzern in vielen Größen und Formen.
Die Sicht auf Coney Island war aber sehr schön ;-)

Nach einem kurzen Mittagessen meiner Mitstreiter sind wir nochmals an den Strand um nach einer halben Stunde die Weiterfahrt zum Hotel anzutreten.

Auch hier habe ich zu spät reagiert und gar nicht verarbeitet, dass mir Daniel sagte, dass das Navigationsgerät uns durch Brooklyund so führen würde.
Und so bedeutet in diesem Fall über die Brooklyn Bridge (wollte ich ja mal anschauen, aber nicht befahren!) durch Teile von Downtown New York (wenig Autos, die sich bewegt hätten – überall Stau), weiter durch Midtown und nicht zu vergessen der Abstecher durch Harlem (da wo bei Stirb langsam – Jetzt erst recht; McClane mit dem Brustschild durch die Gegend spaziert und wo weiß fast nur als Wandfarbe bekannt ist!).
Das war schon sehr aufregend und auch sehr stressig. Von rechts und links kommen Autos, die auch teilweise darauf bauen, dass der Andere (in diesem Fall ich) bremst. Abfahrten, die mit „Closed“ beschildert sind, aber entweder doch offen sind oder keine Umleitung haben, oder beides!
Es war die bisher nervenaufreibenste Autofahrt, die ich hatte.
Aber wie so oft… auch geschafft!

Nach dem Ankommen im Hotel habe ich dann den letzten Rest an Energie im Sportraum verbraucht, um anschließend im nächsten Restaurant selbige wieder aufzuladen.

Boom – Burger, Beer und Social. Burger war lecker, Bier war lecker und Social ← mir doch egal! ;-)

Für morgen gibt es noch keine Planung… ich lasse mich überraschen!

CYA :-)

At Worlds End – Fotos

Sunday, October 21st, 2012

At Worlds End

Sunday, October 21st, 2012

Das Brennen hat dann doch aufgehört und mich nicht lange wach gehalten. Ein Glück… so hatte ich genug Energie für den heutigen Tag tanken können.

Nach einem kurzen Blick in das große weite Web haben wir Ausflugsziele gefunden.
Zwei tolle State Parks mit Hiking Strecken und viel Natur.

Begonnen haben wir in Ricketts Glen. Ein State Park mit großem See und einem Trail, der an 24 Wasserfällen vorbei führt.
Da es die Nacht über geregnet hatte, war der Weg sehr schwer zu begehen. Doch obwohl wir sehr früh ankamen, war es, trotz aller Widrigkeiten, sehr voll auf dem Weg.
Die gut acht Kilometer führten uns über ca. 150 Höhenmeter und wie ich der Karte erst hinterher entnahm, hatten wir uns gleich mal den schwierigsten Trail vorgenommen. Aber der Blick auf die Wasserfälle und das die Umgebung haben dafür wirklich entschädigt.

Danach war aber noch nicht Schluss. Weiter ging es mit dem Auto zum nächsten State Park. Der Name war Programm: Worlds End!

Auch hier gab es Hiking Strecken und gegen diese war die vorherige Strecke ein Sonntagsspaziergang. Der sogenannte High Rocks Trail ging vom Hiken direkt ins Freiklettern über. Genau genommen hat man den Weg nur daran erkannt, dass an irgendwelchen Bäume rote Plastikmarkierungen waren ;-)
So waren dann die eine Meile extrem anstrengend und fordernd… viele Fotos hab ich dabei auch nicht mehr gemacht. Irgendwie war ich abgelenkt durch die Wegfindung :-)
Spaß gemacht hat es trotzdem.

Leider hatten wir kein Glück was die Wildtiere angeht. In beiden State Parks gibt es einige Schwarzbären, Hirsche, wilde Truthähne und weitere Tiere. Gesehen haben wir nur ein paar Streifenhörnchen. Man kann ja nicht immer Glück haben ^^

Auf jeden Fall war es ein sehr anstrengender Tag. Aber er hat mir auch gezeigt, dass es immer noch viel zu sehen gibt in diesem riesigen Land.

Nun freue ich mich darauf meine Beine hoch zu legen, zu erholen und an die tollen Eindrücke aus den State Parks Revue passieren zu lassen.

Brennende Städte und andere Dinge – Fotos

Sunday, October 21st, 2012

Brennende Städte und andere Dinge

Saturday, October 20th, 2012

Wo wollen wir Quartier beziehen auf dem Weg zurück Richtung New York?

Diese Frage war nach dem Aufstehen von großem Interesse. Nach einigem Hin und Her, haben wir uns für eine rauchende Stadt entschieden. Da diese auch noch bei einem State Park liegt und man dort auch gut Hiken kann, dann auch gleich für zwei Nächte.
Die genannte rauchende Stadt (der Name kommt noch) ist leider sehr klein und hat auch keine Übernachtungsmöglichkeiten. Also wurde ein Motel ca. zwanzig Kilometer nördlich von der Stadt gebucht, mit Continental Breakfast, Indoor Pool und Fitnessraum.
Der Ort in dem das Motel liegt, heißt Mifflinville. Vorher nie gehört!

Also ging es los. Zunächst erst mal ohne Navigationssoftwareunterstützung. Da lief gefühlt auch ganz gut. Aber bevor ich mich verfahre, hab ich dann doch navigieren lassen. Und siehe da… Straßen, wie man sie aus diversen Horrorfilmen kennt, die meistens damit anfangen, dass sich jemand verfährt und dann anhält und aussteigt.
Da ich die ganzen Filme kenne, bin ich einfach immer weiter gefahren und nie angehalten, bis die Straßen wieder sicherer wirkten ;-)
So schlimm war es zwar genau genommen nicht, aber es war schon skurril an einigen Stellen!

Die Fahrt wurde auch dadurch erschwert, dass ich Schmerzen in der Schulter hatte und deshalb beim Schulterblick immer ein wenig Probleme hatte. Leider kann man den ja hier noch weniger weglassen, als bei uns. Hier können die ja an jeder Seite an einem vorbei fahren.

Trotz dieser kleinen Malaisen haben wir dann sicher unser Motel erreicht und die Zimmer bezogen.
Meine Mitstreiter wollten sich ein wenig ausruhen, was mir gelegen kam. So konnte ich einen Walmart mit Arzneiabteilung suchen um mich mit Verpflegung und einer Salbe ür die Schulter einzudecken.

Als ich zurück kam, waren meine Mitstreiter schon ganz heiß auf die rauchende Stadt. Also wurde die Schulterproblematik hinten angestellt und ab nach…Centralia, Pennsylvania.
Von der Stadt stehen nur noch einige wenige Häuser und die Straßenzüge sind noch zu erkennen. Ansonsten wurde der Ort immer weiter aufgegeben, nachdem es unter der Stadt zum Brand der Kohlenflöze kam, welcher nicht gelöscht werden kann.
Wie genau der Brand ausbrach, ist umstritten und da es keine Löschversuche mehr geben wird, brennt es noch ca. 100 bis 200 Jahre – so die Schätzungen.
Morgen werden wir die Gegend noch ein wenig mehr erkunden und ein wenig Wandern in den Wäldern rund um Centralia.

Nach einem schmackhaften Abendessen, ging es wieder zu Hotel. Da mir die Schulter ohnehin schmerzte, bin ich noch kurz in den Fitnessraum und die Geräte dort ein wenig gequält.
Im Anschluss unter die Dusche und dann die Salbe auf die Schulter geschmiert…und umgehend wieder unter die Dusche und das Zeug abgespült. Obwohl kein Warnhinweis in diese Richtung ging, hat es gebrannt als wenn man mir hochkonzentriertes Pfefferspray in die Tube gepackt hätte.
Aber zur Ehrenrettung der Salbe muss ich sagen…die Schmerzen merke ich nicht mehr, das Brennen ist immer noch schlimmer ;-)

Somit hat sie wohl ihren Dienst getan. ^^

Ob das Brennen noch lange anhält… ich werde berichten.