Pläne sind zum Ändern da

June 3rd, 2011

Pläne sind wie Teller; gemacht um in Scherben zu zerfallen :-)

Eigentlich wollte ich mir heute noch ein wenig L.A. Und Umgebung anschauen, aber beim Pizza essen gestern Abend habe ich erfahren, dass ich heute Abend beim Anaheim Police Department erwartet werde, um mir ein bisschen die Stadt zeigen zu lassen. :-D

Somit habe ich heute einen recht ruhigen Tag eingelegt und bin nicht mehr direkt nach L.A. Eingefahren. Bei dem Verkehr hätte das etwas länger dauern können und ich hatte keine Lust plötzlich Zeitdruck zu haben.

Also habe ich mich ein wenig in der Umgebung umgesehen.

Außerdem habe ich einen Friseur aufgesucht… ich sah schon wieder aus wie ein Hippie. Nun fühle ich mich wieder besser.

Um noch ein kurzes Wort zu Disneystadt (eigentlich Anaheim!) zu verlieren: Hier könnte ich nicht wohnen. Jeden Abend das Feuerwerk, welches sehr laut und lang ist und überall stolpert man über diese Zwergmenschen, umgangssprachlich auch Kinder genannt, die kreischend auf die Eingänge von den Disney-Parks zuhalten, oder nölend sich von diesen entfernen!

Wer sich von seinem Kinderwunsch befreien will bzw. diesen testen will, sollte aber mal hier vorbei schauen. Wenn man sieht, wie die Kinder an den Eltern zerren und ziehen, wie sie schreien und brüllen, oder müde sind und getragen werden wollen, dann wird man von dem Wunsch kuriert, oder will sich wirklich unbedingt vermehren!

L.A. und umzu – Fotos

June 3rd, 2011

Waschtag!

June 3rd, 2011

Heute hab ich nicht viel gemacht.

Ich war bei Wal Mart und habe ein paar Getränke gekauft und anschließend habe ich im Motel meine Wäsche gewaschen. Da es umsonst ist und ich nicht weiß, wann ich wieder die Chance dazu habe, dachte ich, es ist eine gute Idee. Eigentlich sollte ich nun bis zur Abreise damit auskommen! ;-)

Nachher bin ich bei einem Kollegen vom L.A.P.D. Eingeladen, mit ihm und Freunden Pizza zu essen und Softball zu schauen. Ich hab zwar überhaupt keine Ahnung von Softball, aber entweder wird man es mir erklären oder ich schaue einfach, was da so geschieht.

Fotos wird es davon nicht geben… fände ich unhöflich.

Morgen werde ich dann noch am Sunset Boulevard sein und mir das Treiben dort anschauen und außerdem ein wenig durch Hollywood und dem angrenzenden Beverly Hills cruisen. Es gibt da eine Kreuzung wo ca. 12 Straßen aufeinander führen und an jeder Straße ist ein Stop-Schild. Mal schauen, ob ich die wieder finde. Faszinierend, dass der Verkehr dort nicht zusammen bricht (bei mehreren mit Stop-Schildern ausgestatteten Straßen, darf immer das Fahrzeug als erstes queren, welches als erstes stand – bei 12 Straßen ist es dann sehr unübersichtlich ;-) )

Ansonsten kann ich nur vom Wetter hier schwärmen: Sonnig, keine Wolke am Himmel und alles bei angenehmen 25°Celsius.

So könnte ich immer leben… ich brauch dringend einen großen Lottogewinn :-) Oder eine andere, reichliche Geldquelle ;-)

In und um L.A. – Fotos

June 2nd, 2011

In der Stadt der Engel

June 2nd, 2011

Hallo Verkehrsinfarkt!

Wenn man Los Angeles besucht, sollte man gleich die Zeiten einplanen, die man im Stau verbringt. Heute morgen (habe extra bis kurz nach 10:00 Uhr gewartet) ging es noch und ich hatte nur ein kleines Stop-and-Go-Problem… so brauchte ich 50 Minuten lang für eine Strecke von ca. 30 Kilometern. Der Rückweg nahm etwas mehr Zeit in Anspruch… aber 120 Minuten in der Rush Hour sind eine gute Zeit ;-)

Die Zeit dazwischen habe ich dann mit Wandern (ja… schon wieder :-) ) in den Hollywood Hills verbracht. Hier steht das berühmte „Hollywood-Schild“ und auch viele Villen schmiegen sich an einige Hänge.

Ein großer Teil der Hügeln sind aber als Erholungsgebiet und Park ausgewiesen. Auf diversen Schildern wird man davor gewarnt, dass es sich hier um ein Gebiet mit Wildtieren handelt. So wird vor Klapperschlangen, Berglöwen und div. Spinnenarten gewarnt.

Da ich keine Karte des Gebietes ergattern konnte, bin ich einfach mal los gewandert. Hatte mir natürlich genug Wasser eingesteckt. Der Ausblick auf die Metropolregion Los Angeles ist nirgends umfangreicher und schöner.

Nach ca. 3 Stunden hatte ich dann eine große Runde geschafft. Wie lang diese ist, kann ich nicht sagen, da die Wanderwege auch nicht bzw. kaum beschriftet sind.

Leider habe ich keine Klapperschlange gefunden. Ein anderer Wanderer hat mich zwischendurch auf eine hingewiesen, die sich im weiteren Verlauf des Weges befinden solle, aber leider hatte sie sich schon entfernt, bevor ich sie erreicht hatte. Immer diese Tiere, die sich vor der Kamera drücken!!!

Einen Kolibri habe ich auch gesehen und wie sollte es anders sein… bevor die Kamera auf ihn gerichtet war, war er auch schon wieder weg. Solch ein Tier aber mit eigenen Augen in freier Wildbahn zu sehen, ist schon was Besonderes.

Ich weiß noch nicht genau wie lange ich in Los Angeles bzw. dem Bereich bleibe, aber ich bin mir sicher, ich werde noch einiges sehen.

Tal des Todes – Fotos

June 1st, 2011

Warum warm, wenn es auch heiß geht – Death Valley

June 1st, 2011

Leaving Las Vegas… hat geklappt auch ohne sich zu Tode zu trinken. Hätte mir auch keinen Oscar gebracht :-)

Bin von Sin City erst mal Richtung Norden gefahren. Das Ziel war zwar Los Angeles, aber nicht ohne das ich eine Zwischenstopp im Tal des Todes gemacht habe. Das Death Valley ist von Bergen umrahmt und an diesen Bergen regnen sich die Wolken, die vom Pazifik kommen, ab. Aus diesem Grund kommt man hier an einen der trockensten Punkte der Erde. Die einzige gefühlte Luftfeuchtigkeit ist der verdampfende Schweiß, wenn man aus dem klimatisierten Fahrzeug steigt. Es ist einfach nur heiß. Selbst der Wind ist wie aus einem Fön.

Dabei war es heute ein quasi „milder“ Tag mit nur 101°Fahrenheit (38,33°Celsius). 2009 waren es 104°Fahrenheit (40°Celsius)… da aber um 22:30 Uhr.

Und trotz dieser hohen Hitze und des fehlenden Regens sieht man doch Zeichen von Leben. Seien es Präriefüchse, Dickhornschafe oder auch Pflanzen und Blumen.

Am Devil’s Golfcourse bleibt man fasziniert stehen und betrachtet die Salzstrukturen, die sich hier gebildet haben. Leider erkennt man hier und insbesondere am Badwater Basin den Einfluss der vielen Besucher. Da einige es ja immer besser wissen bzw. sich um das, was sie dort betrachten nicht wirklich scheren, wurden viele Salzstrukturen zertrampelt.

Auch der See, welcher ganzjährig am Badwater Basin steht, ist deutlich kleiner, als er es noch vor Jahren war. Auch dies wird durch das Zerstören der Salzkruste verursacht. Nebenbei: der See hat eine eigene Quelle und ist, grundsätzlich das gesamte Jahr vorhanden. Obwohl das Wasser durch die umgebenden Salze (hauptsächlich Tafelsalz – kann man genießen!!!) für Menschen ungenießbar (daher auch der Name) ist, haben sich auch hier Lebewesen gefunden, die diese Nische besetzt halten.

Ich habe mich auch wieder auf Trails begeben. Hierbei hab ich strikt darauf geachtet immer mind. 3 Flaschen (0,5l) Wasser dabei zu haben. Wenn ich die erste leer hatte, war es Zeit umzukehren. Außerdem hab ich mir ein Sonnenschutzspray gekauft, um das Verbrennen weiterer Hautpartien zu vermeiden.

So ausgerüstet bin ich dann zur Natural Bridge gewandert. Sind ca. 1,3 Meilen, wenn man den gesamten Weg geht. Hab ich gemacht und war froh viel Wasser dabei zu haben. Die Gesteinsformation, gebildet durch Erosion und das Auffalten der umliegenden Bergketten, sahen zum Teil bizarr aus. An einigen Stellen hatte man das Gefühl, dass es sich um künstlich gestaltete Bereiche handelt. Aber, gemäß der Informationstafel, sind diese durch Wasserfälle entstanden, welche bei Regen im Gebirgen entstehen.

Den zweiten Trail habe ich dann am Badwater Basin selbst unternommen. Raus auf den Salzsee (am Besten auf dem Weg bleiben, da man sonst ggf. einbrechen könnte) und ca. 1 Meile weit gegangen. Hier wurde mir erst richtig bewusst, was Hitze bedeuten kann. Den auf dem Salzsee kommt sie von allen Seiten. Die Meile hat mir dann auch gereicht!

Verbrannt bin ich trotz Sonnenschutz. Lichtschutzfaktor 50… frag mich, wie durchgebraten ich ohne gewesen wäre ;-)

War auf jeden Fall schon eine geile Erfahrung, wobei ich froh war, dass es sich um Hauptbesuchszeit handelte. Alleine, also keine anderen Besucher in der Nähe, sollte man sich deutlich gut vorbereiten für solche eine Wanderung. Immer wieder kommen Wanderer um, die die Hitze und die damit eingehende Dehydrierung unterschätzen.

Mein weiterer Weg führte mich dann noch über einen Schotterweg, den ich nie als Straße erkannt hätte. War aber sogar mit Straßennamen versehen. Das war aber auch das einzige Zeichen von Zivilisation bei dieser Straße. Ohne mein Navigationsequipment wäre sie mir nie aufgefallen!

Der restliche Weg gestaltete sich unspektakulär über Highways und Interstate und so habe ich es ins Rodeway Inn in Anaheim geschafft. Direkt am Haupttor von Disneyland gelegen.

Als der Park sein tägliches Feuerwerk abbrannte, dachte ich zunächst an eine Schießerei… bis die Blagen vor Freude rumkreischten. Das können spannende Tage werden… wer wird zuerst von mir erschlagen? Die Feuerwerker, die Kinder, oder alle?

Fabulous Las Vegas – Fotos

May 31st, 2011

Stadtgewordenes Freudenhaus :-)

May 31st, 2011

Welcome to fabulous Las Vegas.

Wenn man die oft zitierte Doppelmoral der Amerikaner erleben will, geht kein Weg an dieser Stadt vorbei!

Während fast in allen anderen Landesteilen nackte Haut verpönt ist, wird sie hier zum Alltagsdress erklärt. Die Casinos betreiben scheinbar einen Wettkampf, wer seinen weibl. Croupiers am wenigsten Kleidung spendiert, gewinnt! Noch nackter geht es wohl nur in den zahlreichen XXX-Clubs und Lounges zu. Auch die Besucher haben sich dem Trend angeschlossen und sind dann zum Teil nur in Bikini bzw. Badehose unterwegs. Dazu dann Schuhe (Frauen meist mit hohen Hacken!!!) und fertig ist man fürs Casino. Schlimm daran ist, dass die Leute sich nicht drum scheren, ob sie sich so zeigen sollten oder nicht.

Die Casinos sind schön verschachtelt und so aufgebaut, dass man sich am verlaufen soll und nicht wieder raus findet. Und so bleich wie einige waren, scheinen sie seit Jahren nicht ins Licht getreten zu sein. Gespielt wird alles mögliche, so konnte ich „StarWars-Droid Hunt“ sehen, oder auch „I dream of Jeannie (bei uns: „Bezaubernde Jeannie“)“. Wie die meisten Spiele funktionieren, habe ich nicht heraus gefunden und wollte ich auch nicht.

Es bimmelt, schrillt, glitzert, knallt, klingelt, leuchtet um einen herum, dass man meist damit beschäftigt ist, den Ausgang zu finden. Licht gibt es nur künstlich, denn keiner soll bemerken, wie viel Zeit er im Casino verbracht hat!

Und so spielen sie und spielen sie… und so wie einige aus der Wäsche geschaut haben, spielen sie wohl schon um ihr Leben.

Ach ja… wer spielt hat an vielen Tischen Freigetränke… aber nur die Vollidioten hauen sich die Hutze voll. Die Profispieler erkennt man an den antialkoholischen Getränken. Den betrunken wird einem die Geldkatze noch viel schneller gemolken!

Natürlich hab auch ich Geld verspielt. Wenn ich schon hier bin, kann man es ja mal versuchen. Mein Verlust hielt sich mit 5,-$ in Grenzen.

Auffallend zum Besuch 2009 war, dass die Kärtchenverteiler („In 20 Minuten ist ein schönes Mädchen auf ihrem Zimmer“ – Oder wie ich es nenne: Call-a-Fuck!“) weniger geworden sind. Anstatt an jeder Kreuzung, stehen sie nur noch an jeder zweiten Kreuzung.

Insgesamt ist Las Vegas eine verrückte Stadt. Aber einen Besuch ist sie allemal wert!

Sin City

May 31st, 2011

Der Weg nach Las Vegas führte mich über die Interstate 15 Richtung Süden.. Insgesamt recht unspektakulär durch Utah, Arizona und dann nach Nevada.

Was mich ein wenig auf Trab hielt, war der weiterhin anhaltende starke Wind. Insbesondere an der Grenze von Arizona zu Nevada, wo

man mal wieder durch einen Canyon fahren darf, wurde das Fahrzeug immer wieder stark durchgeschüttelt. Da war es schwer beim Fahren noch Fotos zu machen, wie ich das sonst bisher tat.

Einige habe ich aber doch gemacht. Wie schon gesagt… alles recht unspektakulär.

In Las Vegas war ich dann viel früher als gedacht, da die Uhr um eine St

unde zurück zu stellen war, als ich in Nevada einfuhr. Dort gilt nämlich die pazifische Zeit und nicht die sog. Mountaintime!

Also konnte ich noch ein wenig die Stadt mit dem Auto erkunden. Was insgesamt gesehen keinen Spaß machte. Es ist auf dem Strip unbeschreiblich voll, da sehr viele Amerikaner ihr langes Wochenende (Montag wird der Memorial Day gefeiert) hier verbringen!

So kämpfte ich mich durch den Verkehr und war damit beschäftigt nicht gerammt zu werden.

Aber schlussendlich ist es gut gegangen und ich hab das Hotel erreicht. Vom Zimmer war ich echt überrascht; mit Schreibtisch und extra Sessel. Hat ein wenig was von einer Suite. Und auch der Rest stimmt. Fitnesscenter (sogar schon genutzt), Internet-Zugriff (etwas langsam) und der Strip liegt ca. 5 Minuten zu Fuß entfernt.

Dort werde ich mich nun auch hin begeben und mir ein Restaurant suchen. Außerdem fiel mir beim Fahren auf, dass sich einiges verändert hat, seit ich 2009 hier war. Ein Casino wird gesprengt und das Nächste entsteht.

Ach ja… es ist zwar sonnig aber recht kühl. Knapp 15° Celsius. Aber das Sage soll es ja einen wahren Kern geben. :-)