If you can make it here, you can make it everywhere! New York!!!

October 14th, 2012

Was für ein Tag…

 

Lange nicht mehr soviel gelaufen. Aber New York ist es wert. Auch wenn es laut, übergroß, unfreundlich (manche!!!), hektisch und einfach nur reizüberflutend ist…es gibt auch einfach eine Menge zu sehen!

 

Ab in die Stadt, die niemals schläft und zwar mit dem Auto. Maut auf dem Turnpike, dann 12$ für den Holland-Tunnel! Das war vor zwei Jahren noch 8$. Sowas nenn ich Preissteigerung.

Dafür recht schnell einen Parkplatz gefunden und auch noch umsonst. Das machte den Tag gleich schöner :-) Was schwierig war. Es ist zwar kühl, aber keine Wolke am Himmel und Sonne. Einfach nur toll!

 

Nachdem wir einen Parkplatz hatten, ging es zu Fuß durch die Stadt. Zunächst zum Freedom Tower am ehemaligen Standort der WTC-Türme.

Schon fast fertig der Turm und sehr beeindruckend mit seinen mehr als 500 Metern. Aber alles in allem immer noch eine Baustelle.

Das 9/11-Memorial ist auch noch nicht fertig und nur im Preview zu sehen mit limitierten Einlasspässen…keinen bekommen, also…

weiter zum Battery Park.

Dort steht die Weltkugel, welche vorher den Vorplatz des World Trade Center geschmückt hat. Außerdem gibt es dort viele Hörnchen…Streifenhörnchen, Eichhörnchen, usw.

Ein sehr schicker Park!

Anschließend ging es wieder Richtung Uptown.

Dort gibt es eine Hochbahntrasse die sich durch Nichtbenutzung selbst begrünt hat und nach ein wenig Wege anlegen nun als “Highline-Project” die Leute anzieht. So kann man dort einen schönen Spaziergang über der ganzen Hektik der Stadt verbringen!

 

Da es nicht weit entfernt war, sind wir von dort zum Time Square. Die größten Reklametafeln der Welt…und fast alle elektronisch und am Leuchten und Blinken. :-)

Dort habe ich mir dann auch einen Chili-Cheese-Dog gegönnt. Ganz frisch und sehr lecker!

 

Weitergeschlendert in Richtung Norden und ab in den Central Park. Da es tolles Wetter war (hatte ich ja schon erwähnt), war der Park sehr voll mit erholungswilligen Amerikanern und Touristen. Wie Reptilien haben wir uns einen der Felsen, welche dort vorhanden sind, gesucht und uns eine Stunde in der Sonne aufgeladen!

 

Mit frischer Kraft ging es dann in die 5th-Avenue. Eine fast schon perverse Zurschaustellung von Reichtum. Prada, Gucci, DeBeers, Wempe, usw.,usw. Neben den gemachten Klamotten, Schmuck waren auch gleich die gemachten Gesichter und Brüste. In  die meisten Geschäfte ging es auch nur nach erfolgter Gesichtskontrolle…da war ich dann auch raus! :-) Wollte aber auch gar nichts kaufen!

Zum Abschluss des New York Tages haben wir uns noch das Rockefeller Center angeschaut. Aber nur die unteren Ebenen…bis nach oben wollten wir dann doch nicht. Das soll für die Abschlusstage aufgespart werden!

 

Aber ein kleines Abenteuer gab es noch…die Rückfahrt nach Newark. Ab durch den Holland-Tunnel war nämlich nicht. Stop-and-Go durch den Tunnel war angesagt. Ein ein wenig Zeit gekostet, aber auch eine Erfahrung, die man gemacht haben sollte ;-)

 

Im Hotel angekommen, haben sich meine Mitstreiter umgehend zu Bett begeben…zum Pennen!

Bevor es morgen dann nach Pittsburgh geht, werde ich mich gleich raus schleichen und noch einen Happen essen fassen ;-)

 

Also bis dann

Einreise – nicht immer einfach! – Fotos

October 13th, 2012

Einreise – nicht immer einfach ;-)

October 13th, 2012

Ein anstrengender Tag geht zu Ende!

Während ich in East Orange im Hotel sitze und diese Zeilen schreibe liegen gut 24 Stunden hinter mir, die durch Warten, Flug und Einreise bestimmt waren.

Wie es sich gehört, waren wir zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen Trotzdem hatten die Schalter nicht auf, also erstmal warten. Self-Service-Automaten gibt es für United Airlines nicht.
Dann durch die Sicherheitskontrolle – diesmal gleich die Schuhe ausgezogen – und schon hatten wir nur noch 1,5 Stunden zu warten ;-)
Ging einfach sehr schnell…wenigstens hier noch!

Anschließend zum Gate und siehe da, keine Flugzeug. Aber es war ja noch Zeit.

Fünf Minuten vor dem offiziellen Beginn des Boardings ist dann die Boeing 757-200ER am Flugsteig eingetroffen.
Punkt 1: Was für eine kleine Maschine!!!
Punkt 2: Die kam gerade aus Newark, also noch mit Passagieren bestückt und unordentlich!

Der zweite Punkt führte fast zwangsläufig zu einer Verspätung des Abflugs – gute 30 Minuten!!!

Endlich im Flugzeug gleich noch ein Wermutstropfen – die Luft riecht so, wie man es sich bei einem Germanwingsflug vorstellen muss. Also nach unangenehmen Gasen aus dem Triebwerk.
Auch der Pilot muss das bemerkt haben. Noch im Stand die Turbinen mit Luft durchspülen, sprich mal Gas geben mit angezogener Bremse, und schon wurde die Luftqualität besser.

Der Weg nach Newark wurde dann etwas schneller als sonst geflogen und somit wieder 15 Minuten aufgeholt!!!
Aber wo die Sonne scheint, fällt auch Schatten. Der Flug war sehr rau. Sogar die Flugbegleiterinnen schauten zwischendurch besorgt. Und mal ehrlich: wenn die aus der Wäsche schauen, als wenn es dem Ende entgegen gehen könnte, ist nicht vertrauenserweckend.
Doch auch den Flug haben wir überstanden und es ging zur Einreise.

Und nun kam noch ein wenig Verspätung dazu. Ich bin so durchgerutscht und war wieder fast der Einzige, der nach seinem Beruf gefragt wurde. Aber Daniel ging dann plötzlich an uns vorbei und folgte einem Officer zur Nachkontrolle. Und die nahm Zeit in Anspruch.
Aber nun wurde auch er nach seinem Beruf gefragt.

Ich konnte es nicht wirklich verstehen mit der Nachkontrolle. Daniel sieht nicht aus wie ein Terrorist, sonder eher wie ein sehr zerstreuter Professor! Sei es wie es sei…. eine gute Stunde nach Beginn der Einreise hatten wir Daniel wieder bei uns, sind durch die Zollkontrolle und waren endlich in den Staaten.

Bei Hertz dann den Midize-SUV geholt und los zum Hotel.

Da frisch gemacht und nochmal los zur Mega-Mall, Jersey Gardens. Einen Happen essen: HotDog und Cheese-Fries. Nicht gesund, aber lecker!

Dann waren wir aber auch so ko, dass wir noch kurz in einen Supermarkt wollten und ab ins Hotel. Leider konnten wir keinen passenden Supermarkt finden….also nur der um die Ecke vom Hotel…das liegt aber in einer Gegend, wo Milchkaffee so hell und weiß wie frischer Schnee erscheint.
Den Einkauf haben wir aber überstanden :-)

Einmal pro Amerika-Trip muss ich ins Ghetto! :-)

Nun geht es ins Bett und morgen dann ab nach New York… dort gibt es dann eine Menge zu erkunden.

Ich freu mich schon drauf :-)

Der erste Tag – Bilder

October 11th, 2012

Der erste Tag… auch der längste!

October 11th, 2012

Heute ging es los. Die erste Etappe. Bis nach Frankfurt am Main!

Frühes Aufstehen um auch ja rechtzeitig den ersten Flug aus Bremen zu bekommen…und warum?

Weil er am Billigsten war!

Am Sicherheitscheck dann die übliche Prozedur. Jacke ablegen, Laptop aus dem Rucksack nehmen, alles Metall in die Wanne!

Da ich ja wieder mit festem Schuhwerk (durchtrittsichere Stahlkappenstiefel!!!) reise, hatte ich gleich vorgeschlagen, dass ich die Schuhe ausziehe. Der Sicherheitsmann meinte aber, dass würde schon so gehen. Also ab durch den Scanner, ALARM, ALARM, Handsonde und die Bitte, die Stiefel abzulegen – hätte man auch einfacher haben können!

 

Ansonsten war es ein sehr angenehmer Flug. Klare Sicht, ruhiges Wetter und schneller als der Flugplan erst aussagte.

 

In Frankfurt dann Daniel getroffen…dann hat er mich noch mit meinem Gepäck durch den Flughafen geschliffen; er wollte ja noch was kaufen. Hat er dann doch nicht. Ich hatte dafür einen tollen Spaziergang mit meinen kompletten Reiseutensilien :-(

 

Das zahle ich ihm dann in New York heim!

 

Da er noch zu tun hatte, Nerdkram und Packen, habe ich mir einfach mal die Stadt Frankfurt angeschaut. Inklusive der Europäischen Zentralbank, der Commerzbank, der Deutschen Bank, und noch einer Bank und noch einer Bank und natürlich die Parkbank!

Wenn ich mir aber so überlege, was für Tower sich die Banken da hingestellt haben, da wundert es mich nicht, dass sie mit Staatsknete gerettet werden mussten. Aber immerhin viel Stahl und bei steigenden Rohstoffpreisen hoffentlich eine gute Investition!

 

Ansonsten hatte ich mir noch die “Zeil” angeschaut. Quasi das Epizentrum des Shoppingwahns inkl. teurere Geschäfte, billige Geschäfte, Wochenmarkt mit Äppelwoi und allem was das Herz begehrt! Architektonisch sehr schick ist ein sehr großes Einkaufszentrum. Auch aus Glas und Stahl gebaut aber alles ein wenig gewunden! Wie das Zentrum heißt, kann ich gar nicht sagen :-)

 

Jetzt wird den Rest des Abends geruht und Morgen früh um 08:45 Uhr ist dann der Abflug nach Newark / New Jersey!

Ich freu mich drauf!

In the End – Fotos

June 13th, 2011

Ich bin wieder hier…

June 13th, 2011

Über 14 Stunden Rückreise. Diverse Meilen davon in Turbulenzen.

Kotzende Mitflieger, ängstliche Mitflieger.

Schlafender Drecki ;-)

So endet meine Reise und nach ca. 8400 Flugmeilen (ca. 13500 Kilometern) und 6594 Meilen (10612 Kilometer) mit dem Auto bin ich nun zurück in Bremen.

Das Auto abgeben stellte kein Problem dar, nur dass man sich über meinen Meilenstand gewundert hat. Aber ansonsten keine Schäden – trotz dessen ich, unerlaubt, auf unbefestigten Straßen fuhr – keine Fragen, wieso der Lack so stumpf ist. Das mich das Fahrzeug seit über 10 Tagen nach jedem Start um einen Ölwechsel bat, hab ich in einen Nebensatz einfließen lassen. Störte auch niemanden :-)

Am Flughafen dann ein schneller Check-In (Self-Service) und noch mal schnell 55,-$ für das zweite Gepäckstück mit der Kreditkarte gezahlt. Anschließend dann das wundervolle Ritual der Sicherheitsüberprüfung – Schuhe aus, alles aus den Taschen nehmen, Gürtel ab, usw. und wenn man das gemacht hat, wird man trotzdem noch abgetastet ;-)

Einen Teil der Rückreise habe ich dann in einer Boeing 747 verbringen können und der Platz neben mir war nicht belegt. Somit hatte ich, Glückspilz, auch noch viel Platz!

Die meiste Zeit des Hauptfluges (Detroit – Amsterdam) habe ich somit auch schlafend verbracht und habe die Turbulenzen nur am Rande erlebt. Auch hier war ich wieder auf der glücklichen Seite!

In Chicago und Detroit war das Wetter recht kühl. So war mein Eintreffen in Amsterdam nicht völlig schockierend. Die letzten zwei Wochen hatte ich selten unter 25°Celsius mit Sonnenschein und in Amsterdam 19° und Regen! Tolle Rückkehr!

Nun sitze ich in Bremen und blicke zurück auf traumhafte 21 Tage. Schaue mir die Fotos an und würde am Liebsten gleich wieder los reisen. :-)

Selbst an den Stellen, an denen ich schon war gibt es noch so viel zu entdecken, so viel zu unternehmen.

Allein in Yellowstone gibt es ca. 1000 Meilen an Wanderwegen von denen ich nicht mal einen Bruchteil gesehen habe. Gleiches gilt für die anderen Nationalparks.

Auch die Leute, die ich treffen durfte, haben diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Seien es die Beamten des Anaheim Police Departements, der Kollege des L.A.P.D. Oder auch die Leute in Indiana, bei denen ich einige Tage verbracht habe.

Bevor ich mich schlussendlich entschieden hatte, diesen Trip zu unternehmen, haben mich leise Zweifel geplagt, ob ich das so auf eigene Faust durchziehen soll. Ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe.

Es war eine geile „Expedition“ und auch wenn es sicher noch ein wenig spaßiger gewesen wäre, sie mit jemanden zu unternehmen, werde ich auch die nächste allein unternehmen… so es denn sein soll.

So endet die Reise… aber Urlaub hab ich noch ein wenig. Ich muss mich ja auf die hier laufende Zeit einstellen ;-)

Reiseeinträge wird es hier so schnell nicht geben… aber es wird nicht der letzte USA-Reisebericht von mir sein… da bin ich mir sicher!

Bis dahin…

 

Drecki aka Torsten

Entspannen vor der Rückreise – Fotos

June 12th, 2011

Der Anfang vom Ende :-)

June 12th, 2011

Der Start der letzten Etappe steht kurz bevor. Ich habe mich hierfür wieder nach Chicago begeben. Nach zwei Tagen der Entspannung in Bloomington, Indiana war das Fahren eine entspannte Angelegenheit. Bis zu dem Moment als ich die Stadtgrenze Chicagos erreicht hatte.

Die Straßen voll mit Autos, welche sich nicht bewegten. Kompletter Stillstand auf zum Teil 8 Spuren. Ein echter Traum ;-)

Um nicht über die Zeit in Indiana hinwegzugehen: es war sehr angenehm, sich mal zwei Tage zu entspannen. Ein paar Getränke zu sich nehmen, in der Sonne liegen (jeder Tag in Indiana war sonnig und heiß) und sich natürlich einen fiesen Sonnenbrand einhandeln. Wundervoll… ich lerne es auch nie! :-)

In Bloomington war ich auch in einer coolen Sportbar. Während ich mir Eishockey anschaute, wurde ein Bison-Burger verspeist. Wie der Name schon verrät, wird er aus Bisonfleisch hergestellt. So schließt sich der Kreis, zu Beginn meiner Reise habe ich mir die Bisons angeschaut, am Ende habe ich sie gefressen! :-)

Nun schaue ich mit ein wenig Wehmut auf die vergangenen Wochen und sehe, was ich alles erlebt habe: diverse Nationalparks besucht, mit amerikanischen Polizeibeamten unterwegs gewesen, viele Tiere gesehen, durch jedes große Casino am Strip gelaufen, Baby Back Rips gegessen. Ich freue mich, dass ich geflogen bin, die Erlebnisse werde ich nie vergessen. Und es ist schön zu wissen, dass man hier einige Leute kennt, die sich immer über den Besuch freuen!

Und so weiß ich jetzt schon, dass ich im Flugzeug schon anfangen werde den nächsten Trip in die USA zu skizzieren! Wird sicher wieder sehr viel Spaß bringen… aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.

Leider ;-)

 

Schilder und andere Absonderlichkeiten – Fotos

June 9th, 2011