Heute ging die Reise von St. George Richtung Las Vegas. Aber natürlich nicht der direkte Weg.
Einige Kilometer vor Las Vegas gibt es einen “Aussichtsweg” durch das Valley of Fire zum Hoover Damm. Dazu fuhren wir in eine Indianerreservation und haben ein wenig eingekauft. Da die Indianer in den Reservaten bis zu einem gewissen Grad unabhängig sind – das schließt ein, dass sie eine eigene Rechtsprechung haben – gibt es dort viele Waren, die sonst nicht mehr oder kaum im Laden zu bekommen sind. Unter Anderem Zigaretten, Alkohol und Feuerwerk. Und billiger ist es meist auch!
Nach dem Einkauf ging es dann in Richtung Valley of Fire. Seinen Namen hat das Tal von den roten Felsen, welche dort zum Teil in eigenartige Formen erodiert sind. Für uns könnte der Name auch von den sehr warmen Temperaturen hergeleitet sein – ca. 38° Celsius!!! Herrlich… und kaum eine Wolke und gar kein Regen
Da es sich bei dem Valley of Fire um einen State Park handelt und dieser unterhalten werden will, kostet der Eintritt 10,-$. Nicht so schlimm, aber gewitzterweise kommt nach dem Valley das Lake Mead Erholungsgebiet. Wieder 10,-$ damit man durchfahren kann und zum Hoover Damm kommt.
War nicht angekündigt und so macht man wohl Geld. Umkehren wäre aber sehr viel mehr Weg gewesen… also zahlen und durch.
Waren dann auch schöne Aussichtspunkte mit Blick auf den Lake Mead. Am Wasserstand ist zu erkennen wie stark der Wasserverbrauch in der Metropolregion Las Vegas gestiegen ist. Zusammen mit fallenden Niederschlagsmengen ist der Wasserstans im See um dutzende Meter gefallen! Die Bilder illustrieren es recht gut. Da wo die Felsen hell sind, war vor nicht allzu langer Zeit noch Wasser und zwar für längere Zeit!
Der Hoover Damm selbst ist und bleibt ein industrielles Wunderwerk und ist mittlerweile auch stark zur Touristenattraktion umgebaut. Ob die Erbauer sich das gedacht hatten?
Die immer noch hohe Bedeutung für Strom- und Wasserversorgung im Bereich zeigen die durchgeführten Sicherheitschecks. Bevor ein Fahrzeug an den Damm heranfahren darf, wird geschaut und teilweise auch durchsucht!
Nachdem wir uns den Damm angeschaut hatten, ging es über Boulder City weiter nach Las Vegas.
Dort wurde das Zimmer bezogen. Dann gab es Probleme mit Dusche und WC. Das eine lief die ganze Zeit und das andere nicht. Dusche lief, WC nicht ^^
Es wurde aber schnell repariert und nach erholsamer Dusche ging es auf den Strip. Der Teil wo sich MGM, Bellagio und so befinden, wurde nur kurz angeschaut und dann ging es weiter zur Freemont Street. Dort wurde Live-Musik genossen und die Show welche die LED-Decke zur vollen Stunde bereit hält.
Nach einigen Drinks wurde der “Heimweg” angetreten. Dieser wurde aber noch durch einen Stop beim Stratosphere-Tower unterbrochen. Da die Aussichtsetage noch geöffnet war, wurde die Gelegenheit ergriffen und nach der Zahlung von 18,-$ pro Person brachte der Expresslift uns in die 108 Etage. Die Anblick des leuchtenden Las Vegas aus fast 300 Metern Höhe – unbeschreiblich!!!
Damit endete der Tag. Schauen wir, was das Erkunden des restlichen Strips noch so bringt.
Ach ja… einen Dollar haben wir bisher verspielt und hätten wir gewonnen, also so richtig, würde ich jetzt noch nicht schreiben können:-)