Archive for May, 2013

Grundstückspreise in ungeahnter Höhe – Hollywood Hills

Friday, May 31st, 2013

Ein Wandertag gab es heute.

 

Nach langem Schlaf und einer sehr langen Aufwachphase ging es ab nach Hollywood. Da es quasi auf dem Weg lag, wurde auch Beverly Hills durchfahren. Selbst das Tanken ist hier teurer. Ca. 60 Cent höher als in den umliegenden Gemeinden.

Über den Wilshire Boulevard mit seinem exklusiven Shopping Möglichkeiten ging es dann wieder nach Los Angeles.

Die Geschäfte wurden links und rechts liegen gelassen. Wahrscheinlich hätte selbst der Toilettengang meine Kreditkarte eingeschmolzen!

 

Am Rodeo Drive vorbei erreichten wir den Sunset Boulevard. Hier wurde ein leckeres Frühstück bei I-Hop eingenommen. Eier, Bacon und Pancakes mit Pecan-Butter-Sirup. Sehr lecker.

 

Da das süße Zeug aber nicht zu sehr ansetzen sollte fuhren wir danach zum Griffith Observatorium. Dort schauten wir uns die Austellung über das Observatorium und das Weltall an. Kostete nichts und war nett anzusehen.

Im Anschluss ging es dann auf einen Wanderweg in die Hills hinein. Immer im Blick, fast immer, das berühmte Hollywood-Schild.

Auf dem Weg begegnete uns einiges der hiesigen Tierwelt. Leider haben nicht alle still gehalten und so konnten wir nur eine Schlange (keine mit Klapper ;-) , eine Eidechse und ein paar Hörnchen  auf den Bildern festhalten. Insbesondere die Hörnchen waren sehr quirlig; eines knabberte einen Tannenzapfen nach dem Anderen ab und ließ sich auch durch die Wanderer nicht stören.

Nachdem wir die Hollywood Hills zu Fuß erkundet hatten, sind wir dann auf dem Rückweg zum Motel noch durch die Wohngebiete in den Hügeln gefahren.

Tolle Wohnlage und bei den meisten Häusern konnte man verstehen, dass sie sehr teuer sind. Ob wir an irgendwelchen Anwesen von Stars / Sternchen vorbei gekommen sind, kann ich nicht sagen.  Auf jeden Fall ist es eine Gegend, wo man gerne ein Haus hätte. Tolle Lage, viel Sonne, angenehme Temperaturen.

Da es aber schon alles sehr dicht bebaut ist, sind die meisten Bewohner der Hills Vermögensmillionäre. Sind einfach sehr hohe Grundstückspreise hier.

 

Da leider kein Grundstück in unserer Preisklasse dabei war, haben wir uns nichts gekauft ^^

 

Wir sind dann weiter gefahren und haben uns durch die Stadt geschlagen, da die Schnellstraßen voll waren. Über den Mullholland Drive zurück zum Motel!

 

Dort wollten wir nach einer Dusche einen In&Out-Burger aufsuchen. Aber leider fallen einem die Teile wohl nur auf, wenn man sie nicht sucht. Wir sind schlussendlich bei McDonald gelandet. Hat auch gesättigt.

 

Morgen dann auschecken und schon weiter Richtung San Diego ziehen! So lange das Wetter so gut bleibt, ist die Location fast egal – 30° Celsius und Sonnenschein – wundervoll!

Am Strand! – Fotos

Thursday, May 30th, 2013

Am Strand!

Thursday, May 30th, 2013

Heute war ein Tag am Strand auf dem Plan.

 

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, ging es auch los. Der Verkehr war dicht, aber es ging. Da wir zu zweit im Fahrzeug waren, durften wir auch, soweit vorhanden, die Carpool-Spur nutzen. Diese ist meist nicht so voll, da die meisten Leute hier alleine im Auto sitzen und somit die anderen Spuren nutzen müssen.

 

Nach einem kleinen Weg hatten wir es dann auch geschafft. Von den vielen möglichen Stränden, hatten wir uns für den Santa Monica Beach Beach entschieden.

Dort befindet sich auch ein Pier mit einem Ganzjahresjahrmarkt. Dieser wurde erkundet und es gab noch Mittagsessen (Fish&Chips und ein “Big Kahuna”-Burger!). Anschließend ging es dann ab zum eigentlichen Sandstrand. Heller, feiner Sand, der durch die Sonne so stark aufgehitzt war, dass Barfußlaufen sehr unangenehm war.

Eigentlich wollten wir nur bis an die Knie ins Wasser. Als wir aber bemerkten, dass das Wasser angenehm temperiert war, wollten wir uns doch in die Wellen stürzen.

Also kurz die Schwimmsachen angezogen und ab ging es. Die Wellen waren schön hoch und es machte immer wieder Spaß sich in die Brandung zu werfen. Leider hatte ich vergessen den Sonnenschutz aufzutragen. Entsprechend sehe ich nun aus.

Ein gekochter Hummer ist blassrosa im Vergleich zu meinen Armen, meinem Gesicht und meinem Nacken! Obwohl ich beim Schwimmen keine Sonnenbrille trug, habe ich auch diese als “negativen” Schatten im Gesicht – ohne sie zu tragen, trage ich scheinbar eine Sonnenbrille. :-)

 

Aber es hat irre Spaß gemacht. Nachdem wir uns dann abgeduscht hatten und umgezogen sind wir zurück zum Motel.

Der Weg war deutlich schwieriger als zuvor. Alles voll und kaum ein Durchkommen. Auch war auf dem Rückweg erst eine Carpool-Spur als wir fast angekommen waren. Na ja, kann ja nicht immer alles ganz reibungslos laufen.

Im Motel dann Duschen, Wäsche waschen und Apres Sun auftragen. Mittels Spachtel und so! Hauptsache es lindert ein wenig das Brennen der Haut. ;-)

 

Hoffentlich ist das Brennen morgen nicht mehr so schlimm… we’ll see..erm… feel! ^^

 

Auf nach Hollywood – Fotos

Wednesday, May 29th, 2013

Auf nach Hollywood

Wednesday, May 29th, 2013

Nach einigen tollen Tagen ist die Zeit in Sin City nun vorbei. Los Angeles wartet :-)

Bevor wir die Spielerstadt in Nevada verlassen haben, sind wir noch bei einem Pfandhaus vorbei. Nicht um etwas zu versetzen, es ging um das Pfandhaus selbst.
Dieses ist hier in den Staaten sehr berühmt und in Deutschland fleißigen History-Schauern bekannt. Es handelt sich um das Gold&Silver Pfandhaus.
Eine riesige Schlange verhinderte aber, dass wir es betraten.

Über die Interstate 15 ging es dann in Richtung Westen. Der Weg sollte uns dann in das San Fernando Valley führen. Dieses befindet sich ca. 30 Kilometer nördlich von L.A.
Und oh Schreck: Kurz (in amerikanischen Verhältnissen) vor Los Angeles war dann schlechtes Wetter. Bewölkt regnerisch und um die 20ºCelsius. Das ist zwar immer noch besser als in Deutschland aber doch schon ein kleiner Schock nach so vielen Tagen mit über 30ºCelsius.
Da wir aber noch ein wenig fahren mussten bestand die Hoffnung, dass es besser werden könnte. Und das wurde es auch wieder.
So sind wir bei Sonnenschein, Federwölkchen und angenehmen 28ºCelsius in Mission Hills angekommen. :-)

Das Motel ist sehr hübsch, hat einen schönen Pool und große Zimmer.

Nachdem wir uns kurz “eingerichtet” hatten, ging es dann auch los in Richtung L.A. Hier dann direkt nach Hollywood und zum gleichnamigen Boulevard. An den Sternen schlenderten wir dann die Straße entlang und schauten uns das Dolby Theatre und das Chinese Theatre an.
Viele Leute auf einem Fleck und dazwischen Verkäufer, Animateure und verkrachte Schauspieler die auf ihren Durchbruch hoffen und so lange in eigenwilligen Kostümen herum stehen und auf einige Dollar für ein Foto mit den Touristen hoffen.

Insgesamt war es ein gelungener Tagesabschluss. Was die kommenden Tage bringt wird spontan entschieden.

Genauso spontan ist das Wi-Fi hier zur Zeit mit seiner Nutzbarkeit… mal ist es schnell und manchmal wirkt es wie eine platt getretene Schnecke.

Lassen wir uns überraschen! ;-)

The Hangover – Feiern in Las Vegas und der Tag danach! – Fotos

Tuesday, May 28th, 2013

The Hangover – Feiern in Las Vegas und der Tag danach!

Tuesday, May 28th, 2013

Heute mal ein wenig Verzögerung beim Eintrag.

 

Die Überschrift deutet an, woran es lag ;-)

 

Nachdem wir eigentlich vorhatten am Lake Mead die Batterien ein wenig aufzuladen, haben wir den halben Tag damit verbracht nach Schwimmkleidung zu suchen. Das zog sich alles ein wenig hin, da uns die Preise in den Las Vegas Premium Outlet nicht zusagten. Also ein wenig umschauen, etwas in dem Laden kaufen, in dem man als Erstes war und dann bemerken, dass es kurz vor 5p.m. ist – unbezahlbar!

 

Wir haben uns dann gedacht: Strip bei Dunkelheit und noch mal zur Fremont Street Experience in Downtown.

Auf dem Strip hatten wir dass Glück die Fontänen vor dem Bellagio zu sehen und im Anschluss auch den “Vulkanausbruch” vor dem Mirage. Das sah richtig geil aus!

 

Danach ging es mit dem Bus (The Deuce) weiter zur Fremont.  Hier wurde zunächst gegessen, um eine Grundlage zu haben. Das Restaurant lag natürlich in einem Casino und man hatte beim Essen eine tolle Sicht auf die Spieltische. Nach der Einnahme eines Steaks und Sandwich konnte es zum Feiern gehen!!!

Als wir Donnerstag (Ortszeit) hier waren, hatten wir einen coolen Barkeeper mit Jack Daniels Schweißband. Der war nicht da. Aber sein Kollege war auch ein guter “Gastgeber”. Während wir einen oder zwei kleine Drinks nahmen, der Liveband lauschten und zur vollen Stunde an die Decke mit den LEDs starrten, erschien auch der Barkeeper vom Donnerstag. Und zwar quasi zivil in der Freizeit.

Er hat uns dann auch wieder erkannt und wir kamen ins Gespräch. Hierbei stellte sich heraus, dass seine auch anwesende Frau aus Deutschland stammt und seit ihrer Jugend in den USA lebt.

Das war dann ein großes Hallo und es wurde ein sehr lustiger Abend. Die Drinks gingen dann auch aufs Haus – schlecht für die Leber und den Kopf!!! Aber ansonsten… sehr geiler Abend. Am Ende hatten wir eine Bacardi-Mütze und das Schweißband abgestaubt. Außerdem neue Leute in den Staaten kennen gelernt.

 

Der Weg nach Hause führte noch an “Fatburgers” vorbei. Wir waren nicht im Laden, aber die Tafel mit den Gerichten war beeindruckend – Bypass Burger, Flatliner Fries, usw..

Mit dem Taxi zum Motel, ab ins Bett und dann…

 

…das Erwachen. Mit ein wenig Grauen, etwas später als sonst, aber im Großen und Ganzen war es schon in Ordnung.

Dann ging es zum Lake Mead und die Badesachen wurden eingeweiht.

Das nahm auch den Hauptteil des Tages ein und nachdem wir zu Ende geplantscht und geschwommen hatten, bildete ein aus dem Schiebedach eines vorbeifahrenden Autos heraus schauender Hund den Abschluss des Tages.

 

Morgen geht es dann nach Los Angeles. Ein Glück ist das da mit dem Feiern nicht so einfach :-)

Am tiefsten Punkt der USA – Badwater und das Death Valley – Fotos

Monday, May 27th, 2013

Las Vegas… immer wieder erschlagend! – Fotos

Sunday, May 26th, 2013

Am tiefsten Punkt der USA – Badwater und das Death Valley

Sunday, May 26th, 2013

Mit den Mitteln der modernen Kommunikation ist es ja möglich die Wetterlage in Deutschland zu verfolgen und ich muss sagen: brrrr… klingt ungemütlich!!!

Deshalb haben wir uns aufgemacht zum tiefsten Punkt der Vereinigten Staaten. Dieser liegt im Death Valley Nationalpark an dem beschaulichen Plätzchen Badwater. Und ist auch ein Hitzespot ^^

 

Schon der Hinweg, der in weiten Teilen durch die  Mojave-Wüste führt, hat einige schöne Augenblicke bereit gehalten.

So bildeten sich entlang unseres Weges immer wieder Sandteufel. Diese entstehen wenn sich in Bodennähe die Luft stark erhitzt und diese dann nach oben steigt. Hierbei beginnen sich dann die Luftschichten zu drehen und reißen Material mit nach oben. Da wir in der Wüste waren halt Sand.

Obwohl sie recht häufig auftreten, war es beeindruckend anzusehen. Einer dieser Luftwirbel blieb augenscheinlich die gesamte Zeit an einer Stelle stehen, bevor er sich auflöste.

 

Ansonsten passierten wir Josua-Palmlilien (Joshua-Tree) und diverse kleine Eidechsen die über den heißen Boden huschten.

 

Kurz bevor wir Badwater erreichten gab es dann eine kleine Straßensperre. Diese wurde ausgelöst durch drei Kitfüchse. Während man sie fotografierte, kamen sie immer dicht an die Fahrzeuge ran. Obwohl es so wirkte als wenn sie sich in Pose stellten, so glaube ich, dass sie eher auf etwas zu Fressen hofften. Gab es aber nicht und so wurde die Fahrt nach diversen Fotos fortgesetzt.

 

Endlich in Badwater angekommen wurde gleich der Fußmarsch auf die Salzfelder angetreten. Nicht ohne vorher viel Wasser einzupacken… es waren schließlich 109° Fahrenheit, was etwa 43° Celsius entspricht!

Wie vor zwei Jahren habe ich dann das Salz gekostet und nachdem wir ca. einen Kilometer  gewandert waren, haben wir den Rückweg angetreten. Hier merkt man schnell, wie Hitze seinen Tribut vom Körper fordert.

In der Sonne selbst schwitzt man scheinbar nicht. Aber man muss sich nur mal die Haut mit Wasser benetzen und kann dann dabei zusehen, wie das Wasser verschwindet. Genauso geschieht es mit dem Schweiß und man bemerkt nicht, wie man austrocknet. Ist hier schon einigen zum Verhängnis geworden.

Nach einer Stunde im Badwater Basin ging es dann weiter und die Temperatur fiel auch schnell auf nur noch 38 – 39° Celsius ;-)

 

Einige kleinere Stopps noch und dann über Landstraßen zurück nach Las Vegas. Hier wirkte sich der FEIERverkehr aus. Alles um den Strip herum voll. Dazu ein spinnendes Navigationsgerät und schon waren wieder einige Nerven abgestorben wegen Überreizung :-)

 

Schlußendlich haben wir es dann aber in unser Motel / Hotel geschafft. Diesmal komplett mit Küche und so. Auch nicht schlecht!

 

Morgen ist noch nichts geplant… also mal schauen, was kommt :-)