Las Vegas… immer wieder erschlagend.

May 25th, 2013

Wir haben heute nicht viel unternommen. Einfach den Strip entlang spaziert und die Eindrücke wirken lassen.

 

Da zur Zeit das Memorial-Wochenende ist, sind die Menschenmassen noch größer, als sie es schon an “normalen” Tagen schon sind.

Viele Amerikaner nutzen das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub und somit kommt man am Strip teilweise kaum vorwärts und es sieht aus, als wenn sich Sardinen in der Dose aneinander kuscheln.

 

Scheinbar ist die Zeit der großen Investitionen insoweit vorbei, dass am Las Vegas Boulevard (der Strip) einige große Grundstücke frei stehen. Die alten Casinokomplexe wurden abgerissen und nichts Neues gebaut.

Dafür werden die bestehenden Gebäude umgebaut und renoviert.

 

Viel erlebt haben wir nicht. Genau genommen zählt: kennst man ein Hotel-Casion-Resort, kennt man sie alle. Der Aufbau gleicht sich sehr und der Unterschied besteht nur in der Ausstattung.

Eines haben sie alle gleich: Hauptsache alles ist Over the Top!

 

Wir haben uns trotzdem entschieden noch einige Nächte hier zu verbringen und Las Vegas als Basis für Tagesausflüge zu nutzen. Zum Beispiel in das Death Valley, Lake Mead und andere umliegende Sehenswürdigkeiten.

Wegen des o.g. Feiertagswochenendes war es etwas schwieriger Zimmer zu bekommen. Hat schlussendlich geklappt. Leider nicht in  dem Motel in dem wir sind, aber so ziehen wir einfach mal innerhalb von Vegas um.

Ist ja auch was.

Fotos muss ich heute leider schuldig bleiben. Die Technik spinnt ein wenig und da kümmer ich mich später drum. :-)

Bis dahin… Grüße aus dem sonnigen, warmen, regenfreien Nevada!

 

Valley of Fire, Lake Mead, Hoover Damm und Las Vegas… sehr viel an einem Tag! – Fotos

May 25th, 2013

Valley of Fire, Lake Mead, Hoover Damm und Las Vegas… sehr viel an einem Tag!

May 24th, 2013

Heute ging die Reise von St. George Richtung Las Vegas. Aber natürlich nicht der direkte Weg.

Einige Kilometer vor Las Vegas gibt es einen “Aussichtsweg” durch das Valley of Fire zum Hoover Damm. Dazu fuhren wir in eine Indianerreservation und haben ein wenig eingekauft. Da die Indianer in den Reservaten bis zu einem gewissen Grad unabhängig sind – das schließt ein, dass sie eine eigene Rechtsprechung haben – gibt es dort viele Waren, die sonst nicht mehr oder kaum im Laden zu bekommen sind. Unter Anderem Zigaretten, Alkohol und Feuerwerk. Und billiger ist es meist auch!

Nach dem Einkauf ging es dann in Richtung Valley of Fire. Seinen Namen hat das Tal von den roten Felsen, welche dort zum Teil in eigenartige Formen erodiert sind.  Für uns könnte der Name auch von den sehr warmen Temperaturen hergeleitet sein – ca. 38° Celsius!!! Herrlich… und kaum eine Wolke und gar kein Regen ;-)

Da es sich bei dem Valley of Fire um einen State Park handelt und dieser unterhalten werden will, kostet der Eintritt 10,-$. Nicht so schlimm, aber gewitzterweise kommt nach dem Valley das Lake Mead Erholungsgebiet. Wieder 10,-$ damit man durchfahren kann und zum Hoover Damm kommt.

War nicht angekündigt und so macht man wohl Geld. Umkehren wäre aber sehr viel mehr Weg gewesen… also zahlen und durch.

 

Waren dann auch schöne Aussichtspunkte mit Blick auf den Lake Mead. Am Wasserstand ist zu erkennen wie stark der Wasserverbrauch in der Metropolregion Las Vegas gestiegen ist. Zusammen mit fallenden Niederschlagsmengen ist der Wasserstans im See um dutzende Meter gefallen! Die Bilder illustrieren es recht gut. Da wo die Felsen hell sind, war vor nicht allzu langer Zeit noch Wasser und zwar für längere Zeit!

 

Der Hoover Damm selbst ist und bleibt ein industrielles Wunderwerk und ist mittlerweile auch stark zur Touristenattraktion umgebaut. Ob die Erbauer sich das gedacht hatten?

Die immer noch hohe Bedeutung für Strom- und Wasserversorgung im Bereich zeigen die durchgeführten Sicherheitschecks. Bevor ein Fahrzeug an den Damm heranfahren darf, wird geschaut und teilweise auch durchsucht!

Nachdem wir uns den Damm angeschaut hatten, ging es über Boulder City weiter nach Las Vegas.

 

Dort wurde das Zimmer bezogen. Dann gab es Probleme mit Dusche und WC. Das eine lief die ganze Zeit und das andere nicht. Dusche lief, WC nicht ^^

Es wurde aber schnell repariert und nach erholsamer Dusche ging es auf den Strip. Der Teil wo sich MGM, Bellagio und so befinden, wurde nur kurz angeschaut und dann ging es weiter zur Freemont Street. Dort wurde Live-Musik genossen und die Show welche die LED-Decke zur vollen Stunde bereit hält.

Nach einigen Drinks wurde der “Heimweg” angetreten. Dieser wurde aber noch durch einen Stop beim Stratosphere-Tower unterbrochen. Da die Aussichtsetage noch geöffnet war, wurde die Gelegenheit ergriffen und nach der Zahlung von 18,-$ pro Person brachte der Expresslift uns in die 108 Etage. Die Anblick des leuchtenden Las Vegas aus fast 300 Metern Höhe – unbeschreiblich!!!

 

Damit endete der Tag. Schauen wir, was das Erkunden des restlichen Strips noch so bringt.

 

Ach ja… einen Dollar haben wir bisher verspielt und hätten wir gewonnen, also so richtig, würde ich jetzt noch nicht schreiben können:-)

Das erste Highlight – Grand Canyon – Fotos

May 23rd, 2013

Das erste Highlight – Grand Canyon

May 23rd, 2013

Heute ging es zum ersten Highlight des Urlaubs – Grand Canyon Nationalpark North Rim!

 

Um den Tag gestärkt zu beginnen, wurde im Motel wieder das inbegriffene Frühstück versucht. Auch hier war es ein sogenanntes Continental-Breakfast und man konnte sehen, wie unterschiedlich das ausfallen kann. Kein Brot, keinen Bagels. Hartgekochte Eier und Waffelteig mit passendem Eisen musste reichen. Somit fiel die morgendliche Stärkung recht spärlich aus.

 

Nun ja… dann ging es halt ohne großes Frühstück los. Und zwar – zu Wal*Mart. Dort wurden dann noch ein paar Kleinigkeiten gekauft und im Anschluss ging es zum Nationalpark.

Leider liegen zwischen St. George und dem Park einige Kilometer, so dass zunächst gefahren wurde. Keine gut ausgebaute Interstate, sondern sog. Stateroutes – vergleichbar mit unseren Landstraßen.

An einigen Stellen wand sich die Strecke Berge hoch und wenn dann ein LKW vor einem ist – Geduld haben ist angesagt!

Genau das passierte dann auch und es war ein langsamer LKW :-) .

So konnte man dann aber die Aussicht genießen!

Und die war wunderschön – weite Prärie und Berge am Horizont, manchmal auch näher.

Aber irgendwann konnte man überholen und die Fahrt konnte beschleunigt fortgesetzt werden!

 

Der Grand Canyon North Rim liegt auf ca. 2700 Metern ü.n.N. Das merkt man auch, wenn man dort hin fährt. Immer wieder knacken im Ohr und so und spätestens, wenn man ein wenig wandert, erfährt man am eigenen Leib, wie anstrengend Bewegung in Höhenluft ist.

 

Aber natürlich lohnt sich die kleine Anstrengung. Der Ausblick ist atemberaubend. Die Natur wunderschön. Es ist unbeschreiblich am Bright Angel Point zu stehen und dieses riesige Schluchtensystem zu überblicken – soweit man es halt überhaupt überblicken kann.

Da das Frühstück bekanntlich nicht üppig ausfiel wurden im Park noch schnell ein paar Sandwiches gekauft und mit Blick auf den Bright Angel Fault (ein seismisch aktiver Graben in der Schlucht) wurde ein kleines Picknick gemacht.

 

Was man in der Höhenluft nicht bemerkt – man verbrennt schneller. Ich habe mir zwar noch Sonnenschutz auf die Haut gesprüht, aber natürlich nicht eine halbe Stunde vor Sonneneinstrahlungsbeginn, sondern währenddessen.  Genutzt hat es nichts . An Armen, Kopf und auf den Knien ist nun ein formidabler Sonnenbrand vorhanden. Wie jedes Mal wenn ich in die USA reise :-)

 

Wir sind dann noch den North Kaibab Trail (führt runter in die Schlucht) ein wenig entlang gewandert. Da wir aber vorher an der “Kante” schon viel gelaufen waren, wurde es am Kaibab Trail kürzer. Nach ca. 2 Kilometer hatten wir genug und haben wieder den Aufstieg gewagt (zwei Kilometer waren in diesem Fall gerade mal ca. 180 Meter Höhenunterschied!!!).

 

Auf dem Rückweg durften wir dann noch ein Highlight erleben. Im Bereich des North Rim gibt es eine kleine Bisonpopulation.  Diese ist eigentlich scheuer als die im Yellowstone-Park. Und während ich dies noch erzählte, stand eine kleine Herde mit Jungtieren am Straßenrand!!!

 

So haben wir auch noch Bisons sehen dürfen!

 

Im Anschluss ging es zurück nach St. George und erst mal unter die Dusche. Haare waschen ist mit Sonnenbrand echt schmerzhaft… aber lieber kurze Haare als ein Hippie zu sein ^^

 

Wir ließen den Tag mit einem Burger ausklingen. Leider kein Bisonburger ;-)

 

Die nächste Etappe bringt uns nach Las Vegas – Viva!

Der Sonne hinterher! – Fotos

May 22nd, 2013

Der Sonne hinterher!

May 22nd, 2013

Heute war ein “Transfertag”. Es ging von San Diego Richtung Utah.

Aber der Reihe nach. Nach einer ruhigen Nacht im KingSize-Bed wurde das Continental-Breakfast genutzt, welches im Zimmerpreis inbegriffen war. Ist zwar fast nur “Süßkram (Zimtschnecken, Cornflakes, Waffeln mit Sirup)” beim Kontinental-Frühstück, aber als Starthilfe in den Tag passt es schon.

 

Danach dann in das Auto und einfach auf die Interstate 15.

 

Am Anfang sah es nach einem trüben Tag aus. Viele Wolken, Nebel und alles Grau in Grau. Wenigstens war es schon morgens ca. 18° Celsius warm… und es wurde besser.

Nicht mal 60 Minuten später riss die Wolkendecke auf, die Sonne zeigte sich in ihrer ganzen Pracht und die Temperaturen stiegen.

Als wir von der I-15 abfuhren um eine kurze Zeit die Route 66 zu nutzen waren es schon 23° Celsius! :-)

 

Als wir kurz darauf über einen “Hill” fuhren, wurde es auch schnell um die 35°Celsius warm. Der “Hill” hatte etwa 4100 Feet an Höhe. Das macht etwa 1230 Meter. Nicht schlecht für einen Hügel. Da ist der Brocken wohl auch nur noch ein Hügel.

 

Anschließend ging es im klimatisierten (ein Glück) Fahrzeug weiter Richtung Osten. Die Spitzentemperatur war irgendwann mit 99°Fahrenheit erreicht. Das sind etwa 37° in Celsius. Die Pausen waren auch immer gute Möglichkeiten sich zu sonnen.

 

Tanken war dann auch mal fällig bei dem ganzen Gefahre. Der Preis für eine Gallone liegt zwischen 3,33 Dollar (in Las Vegas) und 4,49Dollar (in der Pampa, wo man ggf. keine Wahl hat). Immerhin gibt es hier einen Preiswettbewerb!

Umgerechnet auf Deutschland wäre der Literpreis bei ungefähr 77Cent (Gallonenpreis 3,75$; Umrechnungskurs 1€ = 1,29$: Stand heute ;-) .

 

Um schon vorab Las Vegas-Luft zu schnappen, wählten wir dann auch die Route über den sog. Strip. Da wo die großen Casinos liegen. Viel Verkehr, viele Baustellen und massig Menschen.

Da geht es aber später noch hin ;-)

 

Die weitere Fahrt nach St. George in Utah war dann bis auf Staus durch Baustellen unspektakulär. Zum Schluss hat mich noch die Adresse des Motels ein wenig gestresst, aber gefunden haben wir es trotzdem.

Es war halt das siebte von sechs benannten Motels am Abfahrtsschild. So lernten wir auch gleich mehr von der Stadt kennen ;-)

 

Der nächste Tag bringt uns dann an den Grand Canyon – North Rim!

 

Flüge… so viele Flüge – Fotos

May 21st, 2013

Flüge… so viele Flüge

May 21st, 2013

Was für ein Tag!

 

Nahezu 30 Stunden auf den Beinen bzw. wach. Auf den Beinen konnte man nicht die ganze Zeit sein. Dafür war es in den Fliegern zu eng.

 

Von Bremen nach Amsterdam – viele Wolken, dass Wetter blieb schlecht und wären die niederländischen Eingeborenen nicht in ihrer Sprache in Unterhaltung getreten, hätte man fast denken können, man ist noch in Deutschland.

Der Flug an sich war kurz mit kleinen Turbulenzen und einer Landung, die etwas härter ausfiel, als erwartet. Was will man erwarten – Holländer können kein Auto fahren, Fußball gehört auch nicht zu ihren Stärken, da kann man froh sein, dass man den Flug überlebt hat ;-)

 

Der Aufenthalt in Shiphol war nur kurz und  anschließend ging es in einer KLM-Boeing 747 weiter in Richtung USA.  Diese wurde durch diverse Nickerchen aufgelockert. Essen und Trinken gab es satt.

Leider klappte es nicht, dass man durch schlief. Irgendwas ist dann ja immer. Und sei es nur, dass einem die Ansprachen des Piloten und/oder Personals immer wieder aufschreckten, weil man glaubte, dass der Planet der Affen – rein sprachlich – wahr geworden ist. :-)

Trotz Fensterplatz gab es leider nicht viel zu sehen… es sei denn, man findet Wolken aus der Vogelperspektive sehenswert.

Einige schöne Anblicke waren die geborstenen Eisfelder der Hudson Bay und Bereiche des Yellowstone Parks. Ausnahmsweise keine Wolken bzw. zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fenster gesehen.

 

Nach der Landung in Los Angeles dann das unvermeidliche – die Einreiseformalität!

Mit den Gedanken beim Haushaltsstreit und den Auswirkungen waren wir auf alles vorbereitet: lange Schlangen, Wartezeiten, die eine lange Lebenserwartung voraussetzen, genervte Grenzer, usw.

Aber dem war nicht so. Nach ca. 45 Minuten war es erledigt und wir nahmen den letzten Abschnitt der Anreise in Angriff – LAX – San Diego!

Da aber nicht alle reibungslos ablaufen darf: 15:55h (Ortszeit) sollte der Flieger abheben. Gegen 14:40h, man hatte sich schon die Zeit bei McD vertrieben, dann der Schrecken – Flug verspätet, hebt erst gegen 16:30h ab. Ist zwar nicht die Welt, aber genervt hat es trotzdem :-)

Begründung, aber erst auf Nachfrage einiger Gäste: Die Crew ist noch nicht da!

Diese trudelte dann aber tröpfchenweise ein und so gegen 16:25h begann das Boarding. So schnell hab ich das selten erlebt und der Pilot erklärte dann auch, dass er ein wenig Dampf machen wird und die Flugzeit so 25 Minuten sein wird. Regulär sind ca. 50 Minuten.

Er hielt was er versprochen hatte fast ein – auf Kosten der Nerven einiger Reisender. Denn die Zeit holte er beim Landeanflug auf. Nicht schön, wenn es mit schnellen Kurskorrekturen Richtung Boden geht. ;-)

Nach einer gerüttelt harten Landung war man auch froh – endlich am Ziel, überstanden und der Magen ist noch in Ordnung.

Dann noch schnell den Wagen abholen – Chevrolet Captiva und zum Motel.

 

Eigentlich könnte man meinen, dass zu Bett gehen eine tolle Option sei… aber man muss doch noch was Essen. Ab in die Stadt San Diego und da ich mein Navigationsgerät nicht nutzte hat es auch alles reibungslos geklappt. Auch das obligatorische Durchfahren eines Ghettos kam nicht vor ;-)

 

Das heben wir uns für die kommenden Tage auf. Es geht nach Utah in die Stadt St. George. Ist ein guter Fleck um von dort den Grand Canyon zu besuchen :-)

 

 

Vorbereitungen

May 20th, 2013

Es ist wieder soweit.

 

Auf geht es in den Westen. Ca. 9100km von Bremen entfernt ist das Ziel – San Diego. Und von dort geht es weiter… die Westküste der USA erkunden. Einiges ist schon bekannt, aber es wird eine Menge dabei sein, was neu entdeckt wird bzw. was komplett neu ist.

Westküste wird dabei sehr frei ausgelegt. Auch Nevada, Utah und Arizona werden dazu gehören ;-)

 

Die Sachen sind gepackt und ich weiß mal wieder nicht, wie schwer meine Tasche ist. Aber ich gehe davon aus, dass der große Rucksack leicht genug ist.

Das erste Zimmer ist gebucht, ein Fahrzeug wartet auf die Abfahrt.

 

Geschlafen wird vorerst nicht. Das sind quasi die Vorbereitungen um den Jetlag nicht aufkommen zu lassen. Außerdem ist ein verpennter Flug ein schnell vergangener Flug :-)

 

Und so wird in weniger als fünf Stunden ein Flugzeug aus Bremen abheben und die erste Etappe nach Amsterdam bestreiten.

 

Der nächste Eintrag wird dann höchstwahrscheinlich erst in San Diego erstellt…

 

bis dahin…. ;-)