Was für ein Tag!
Nahezu 30 Stunden auf den Beinen bzw. wach. Auf den Beinen konnte man nicht die ganze Zeit sein. Dafür war es in den Fliegern zu eng.
Von Bremen nach Amsterdam – viele Wolken, dass Wetter blieb schlecht und wären die niederländischen Eingeborenen nicht in ihrer Sprache in Unterhaltung getreten, hätte man fast denken können, man ist noch in Deutschland.
Der Flug an sich war kurz mit kleinen Turbulenzen und einer Landung, die etwas härter ausfiel, als erwartet. Was will man erwarten – Holländer können kein Auto fahren, Fußball gehört auch nicht zu ihren Stärken, da kann man froh sein, dass man den Flug überlebt hat
Der Aufenthalt in Shiphol war nur kurz und anschließend ging es in einer KLM-Boeing 747 weiter in Richtung USA. Diese wurde durch diverse Nickerchen aufgelockert. Essen und Trinken gab es satt.
Leider klappte es nicht, dass man durch schlief. Irgendwas ist dann ja immer. Und sei es nur, dass einem die Ansprachen des Piloten und/oder Personals immer wieder aufschreckten, weil man glaubte, dass der Planet der Affen – rein sprachlich – wahr geworden ist.
Trotz Fensterplatz gab es leider nicht viel zu sehen… es sei denn, man findet Wolken aus der Vogelperspektive sehenswert.
Einige schöne Anblicke waren die geborstenen Eisfelder der Hudson Bay und Bereiche des Yellowstone Parks. Ausnahmsweise keine Wolken bzw. zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fenster gesehen.
Nach der Landung in Los Angeles dann das unvermeidliche – die Einreiseformalität!
Mit den Gedanken beim Haushaltsstreit und den Auswirkungen waren wir auf alles vorbereitet: lange Schlangen, Wartezeiten, die eine lange Lebenserwartung voraussetzen, genervte Grenzer, usw.
Aber dem war nicht so. Nach ca. 45 Minuten war es erledigt und wir nahmen den letzten Abschnitt der Anreise in Angriff – LAX – San Diego!
Da aber nicht alle reibungslos ablaufen darf: 15:55h (Ortszeit) sollte der Flieger abheben. Gegen 14:40h, man hatte sich schon die Zeit bei McD vertrieben, dann der Schrecken – Flug verspätet, hebt erst gegen 16:30h ab. Ist zwar nicht die Welt, aber genervt hat es trotzdem
Begründung, aber erst auf Nachfrage einiger Gäste: Die Crew ist noch nicht da!
Diese trudelte dann aber tröpfchenweise ein und so gegen 16:25h begann das Boarding. So schnell hab ich das selten erlebt und der Pilot erklärte dann auch, dass er ein wenig Dampf machen wird und die Flugzeit so 25 Minuten sein wird. Regulär sind ca. 50 Minuten.
Er hielt was er versprochen hatte fast ein – auf Kosten der Nerven einiger Reisender. Denn die Zeit holte er beim Landeanflug auf. Nicht schön, wenn es mit schnellen Kurskorrekturen Richtung Boden geht.
Nach einer gerüttelt harten Landung war man auch froh – endlich am Ziel, überstanden und der Magen ist noch in Ordnung.
Dann noch schnell den Wagen abholen – Chevrolet Captiva und zum Motel.
Eigentlich könnte man meinen, dass zu Bett gehen eine tolle Option sei… aber man muss doch noch was Essen. Ab in die Stadt San Diego und da ich mein Navigationsgerät nicht nutzte hat es auch alles reibungslos geklappt. Auch das obligatorische Durchfahren eines Ghettos kam nicht vor
Das heben wir uns für die kommenden Tage auf. Es geht nach Utah in die Stadt St. George. Ist ein guter Fleck um von dort den Grand Canyon zu besuchen