Der Plan für heute war, fahre zum Mt. Rushmore und schaue ihn Dir an. Da sieht man, Pläne funktionieren meist nicht so, wie man denkt.
Der Mount Rushmore lag in dichtem Nebel und auch die Black Hills waren bei Starkregen nicht einladend. Nachdem mit Anwohner erzählten, dass dies auch noch die nächsten Tage anhalten soll und dies vom Wetterbericht bestätigt wurde, habe ich umdisponiert und mich gleich auf den Weg zum Yellowstone-Nationalpark gemacht.
Auch dieser Plan wäre fast gescheitert. Nachdem ich Mt. Rushmore “verschoben” hatte, habe ich noch schnell ein Zimmer gebucht. Das interessante war in Gardiner, Montana – Nordeingang zum Yellowstone. Das habe ich dann auch gebucht. Um nach Gardiner zu kommen, musste ich die Interstate 90 W nutzen. Das ging auch lange gut, bis ich auf eine Vollsperrung stieß – Überschwemmungen in Montana. Aber ich sollte den Highway 14 West nutzen, was ich auch befolgte. Leider waren auch hier Teile gesperrt und so musste ich einer Umleitung nach der anderen folgen. Dies hatte zur Folge, dass meine Navigationssoftware irgendwann aufgegeben hat und mich durch Wege führen wollte, die es entweder nicht mehr oder noch nicht gibt! Traumhaft und kaum nervenaufreibend! Insbesondere, da ich mich im Hochgebirge befand (Big Horn – National Forest – z.T. 2450m ü.NN) und dort Schnee und Eis herrschten. Ein Glück bin ich mit 4-Rad-Antrieb unterwegs… was auch nicht beruhigt, wenn hinter einem die LKWs drängeln!
Aber was klage ich… habs ja überlebt. Und als Entschädigung habe sehr viele wunderschöne Impressionen vom Land mitgenommen. Welche ich auch versucht habe in sehr vielen Fotos zu verewigen. Die sichte ich aber erst nach erfolgter Nachtruhe;-)
Bevor ich es vergesse… hier in Gardiner, Montana habe ich die bisher beste Unterkunft. Ein tolles Zimmer, schönes Ambiente (Nationalpark vor der Tür), alles sehr sauber, plus Personal, welches versucht einem alle Wünsche (so lange die nicht gegen Gesetze oder Sitten verstoßen
) zu erfüllen. Und teuer war es auch nicht…







