Archive for the ‘USA 2011’ Category
Der Weg in den Süden – Fotos
Friday, May 27th, 2011Ab in den Süden
Friday, May 27th, 2011Auf dem Weg zu den Nationalparks in Utah, aber nicht, ohne nochmal den Yellowstone-Park zu befahren.
Da das Wetter wirklich abwechslungsreich war, stellte es ein kleines Abenteuer dar.
Auf dem Craig-Pass (ca. 2700m ü.n.N.) war Schneetreiben und Sturm. Dazu Temperaturen um den Gefrierpunkt. Da wurde die Straße an einigen Stellen schon mal glatt. Problematisch ist, dass man sich kaum auf etwas einstellen kann, da an einigen Stellen der Straßenbelag eine natürliche Heizung hat, an anderen Stellen dafür eine fiese Eisfläche. Aber schlussendlich hat es Spaß gemacht. Innerhalb von 100 Metern wechselten sich Sonnenschein und Schneetreiben ab.
Obwohl ich früher im Park war, als gestern, hab ich nur Bisons gesehen. Die anderen Einwohner haben wohl länger genächtigt… wobei man sich bei den Wetterverhältnissen nicht vor die Tür wagen mag!
An den Yellowstone schließt sich der Grand Teton-Nationalpark an. Auch hier kann man der einheimischen Tierwelt begegnen, wie man auf vielen Hinweisschildern lesen kann. Atemberaubend anzusehen ist die namensgebende Teton-Bergkette. Eine Klettertour wäre sicher noch atemberaubender!
Mein weiterer Weg führte mich quer durch Wyoming… da gibt es wirklich wenig Menschen. Da ich mal wieder eine Umleitung nehmen musste (Erdrutsch auf der Strecke) und mein Navigationsequipment meine beharrliche Weigerung in das Erdrutschgebiet zu fahren mit Streik quittierte, habe ich sogar mehr von Wyoming gesehen als gedacht. Hat sich aber gelohnt. Bin auf einem Hochplateau unterwegs gewesen (immer so um die 2000m ü.n.N.) und hatte tolle Landschaften links und rechts. Ich kann mir vorstellen, dass einige bei den Fotos sagen werden: Ist doch nur Wiese bzw. Felsen, o.ä. Mag irgendwie stimmen, aber ich kann nur sagen, dass es beeindruckend ist das weite Land mit seinen Unterschieden zu sehen und auch die Felsformationen sehen live unglaublich aus.
Leider können die Fotos das kaum wieder geben und wenn ich so viele machen würde, wie sich mir tolle Motive bieten, würde ich
1. nicht wirklich voran kommen
und
2. die Festplatte sprengen!
Nun bin ich in Salt Lake City. Stadt der Mormonen und Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 2002. Obwohl ich schon durch die Stadt gecruist bin, konnte ich bisher nichts davon entdecken. Ach ja… Cruising ist in einigen Teilen der Stadt von 11p.m. bis 7a.m. verboten… also leg ich mich nun hin. Cruisen darf ich ja gleich nicht mehr… das mach ich dann morgen nochmal!
Yellowstone
Thursday, May 26th, 2011Yellowstone-Nationalpark – Park der Extreme!
Stürzende
s Geröll, wilde Bäche und Flüsse, Sonne, Eis, Berge, Täler… man kann es kaum beschreiben.
Allein die diversen heißen Quellen, Fumarolen, Schlammvulkane und natürlich – Geysire. Wenn man das gesehen hat, kommt einem noch viel schneller die Supervulkansache in den Sinn (Nice to know, neben Tobasee, Phlegräische Felder und einigen Anderen ist auch der Yellowstone als Supervulkan klassifiziert – genug unnötiges Wissen verbreitet und den Klugscheißer gespielt
)
Überall r
aucht es au
s dem Boden oder es blubbert. Der Geruch von Schwefel liegt oft in der Luft. Gleichzeitig liegt neben den heißen Stellen Schnee oder ein noch immer zugefrorener See. Und ein ausbrechender Geysir ist einfach nur beeindruckend!
Aber auch die Tierwelt nimmt einen gefangen. Wenn man plötzlich einen Bisonb
ullen auf der Straße stehen hat bzw. einige Bisonrinder neben einem die Straße nutzen (nicht Hupen, sonst Beule, erst durch das Rind, später durch die Park Ranger).
Oder wenn man plötzlich einen Bären nur ca. 20 Meter entfernt an einem Bach stehen sieht.
Dazu Elche, die vor dem Besucherzentrum grasen, Adler, Wölfe und viele mehr… man
kommt aus dem Staunen kaum raus.
Man sollte es gesehen haben!
Mich hat der Park sehr beeindruckt… und dafür gesorgt, dass ich mir den Kopf verbrannt habe. Geht schnell in der Höhenluft (ca. zwischen 1600m und 2700m), obwohl es kalt war (-1 – +5°Celsius
Morgen fahre ich nochmal in den Park und fahre dann weiter Richtung Süden. Salt Lake City steht auf dem Programm (welches es im Grunde genommen nicht gibt – Yellowstone war das absolute Muss, alles weiter wird sich zeigen).
Salt Lake soll nicht viel zu bieten haben, aber es gibt mehre Parks in Utah… mal schauen, welche ich mir anschaue!
1000 Fotos… dank 1000 Umleitungen
Wednesday, May 25th, 2011Der Plan für heute war, fahre zum Mt. Rushmore und schaue ihn Dir an. Da sieht man, Pläne funktionieren meist nicht so, wie man denkt.
Der Mount Rushmore lag in dichtem Nebel und auch die Black Hills waren bei Starkregen nicht einladend. Nachdem mit Anwohner erzählten, dass dies auch noch die nächsten Tage anhalten soll und dies vom Wetterbericht bestätigt wurde, habe ich umdisponiert und mich gleich auf den Weg zum Yellowstone-Nationalpark gemacht.
Auch dieser Plan wäre fast gescheitert. Nachdem ich Mt. Rushmore “verschoben” hatte, habe ich noch schnell ein Zimmer gebucht. Das interessante war in Gardiner, Montana – Nordeingang zum Yellowstone. Das habe ich dann auch gebucht. Um nach Gardiner zu kommen, musste ich die Interstate 90 W nutzen. Das ging auch lange gut, bis ich auf eine Vollsperrung stieß – Überschwemmungen in Montana. Aber ich sollte den Highway 14 West nutzen, was ich auch befolgte. Leider waren auch hier Teile gesperrt und so musste ich einer Umleitung nach der anderen folgen. Dies hatte zur Folge, dass meine Navigationssoftware irgendwann aufgegeben hat und mich durch Wege führen wollte, die es entweder nicht mehr oder noch nicht gibt! Traumhaft und kaum nervenaufreibend! Insbesondere, da ich mich im Hochgebirge befand (Big Horn – National Forest – z.T. 2450m ü.NN) und dort Schnee und Eis herrschten. Ein Glück bin ich mit 4-Rad-Antrieb unterwegs… was auch nicht beruhigt, wenn hinter einem die LKWs drängeln!
Aber was klage ich… habs ja überlebt. Und als Entschädigung habe sehr viele wunderschöne Impressionen vom Land mitgenommen. Welche ich auch versucht habe in sehr vielen Fotos zu verewigen. Die sichte ich aber erst nach erfolgter Nachtruhe;-)
Bevor ich es vergesse… hier in Gardiner, Montana habe ich die bisher beste Unterkunft. Ein tolles Zimmer, schönes Ambiente (Nationalpark vor der Tür), alles sehr sauber, plus Personal, welches versucht einem alle Wünsche (so lange die nicht gegen Gesetze oder Sitten verstoßen
) zu erfüllen. Und teuer war es auch nicht…
Viel Land, kaum Leute!
Tuesday, May 24th, 2011Kaum wach und schon fast wieder on the Road
Ich verlasse
das gastliche Rodeway Inn Motel in Sioux Falls. Hab gerade aus dem Fenster geschaut und musste bemerken, dass das Wetter heute wohl eher auf Sturm steht. Der Wetterbericht für die Region sagt auch für den ganzen Tag Gewitter voraus.
Da bin ich ja froh, dass ich mit dem Auto unterwegs bin und nicht zu Fuß (was hier kaum jemand ist, als ich gestern zu WalMart ging, wurde ich überall skeptisch angesehen
)!
Ich hoffe ma
l, dass meine ausgefeilte Technik mich sicher durch South Dakota leitet. Das Land hat ungefähr die Größe von Weißrussland, dafür nur gut 700000 Einwohner. Wenn ich dann nach Wyoming komme, wird das Verhältnis Land zu Leute noch weiter auseinander gehen. Die Fläche von Gr0ßbritanien (bzw. Deutschland ohne SBZ;-)), aber nur die Einwohnerzahl vergleichbar mit Nürnberg!
Dann werde ich mich mal auf die Spuren von Lewis und Clark machen und das Land weiter erkunden!
Im Reservat
Tuesday, May 24th, 2011
Angekommen in Sioux Falls. Und wie der Name es schon andeutet gelten hier in vielen Fällen Reservatsregeln, d.h. dass es viele Casinos gibt und man u.U. einem Alkoholverbot unterliegt. Feuerwasser nicht willkommen!
Aber das wechselt von Ort zu Ort… so ist man immer auf der Suche nach Schildern, die einem Auskunft über Ver- und Gebote geben
Tanken musste ich auch schon… aber das geht recht locker von der Hand, wo der Liter ca. 0,70€ kostet!
Zum Abendessen habe ich mir was von WalMart gekauft. Ein Mikrowellensandwich und einen “Amish-Kartoffelsalat”. Das Sandwich war in Ordnung, aber der Salat wirkte wirklich Amish. Die verzichten nicht nur auf Strom, sondern wohl auch auf Gewürze!
Nun plan ich noch die morgige Strecke mit der Navigationssoftware und anschließend gönn ich mir eine Mütze voll Schlaf.
Intermezzo in Iowa
Monday, May 23rd, 2011
Bin in Iowa auf eine “Rest Area” gefahren. In Deutschland wäre das einer dieser “Plätze” an Autobahnen, wo es ein paar Parkmöglichkeiten gibt und ein WC. Das ist dann meist dreckig und schon vom hinschauen kann man div. Krankheiten mit nach Hause nehmen.
In Iowa bedeutet es, sauberes WC, ansprechende Umgebung, Automaten mit Erfrischungen und Wi-Fi. Und das Beste… nur die Automaten kosten etwas, der Rest ist umsonst!
So… genug von den Entsorgungsmöglichkeiten geschwärmt, ich fahr nun weiter Richtung Sioux Falls!
Wir werden uns wiedersehen
Monday, May 23rd, 2011
Die nächsten Hotels sind gebucht und gleich mach ih mich auf den Weg nach Sioux Falls. Was es dort gibt??? Das nächste Zimmer und ich wollte nicht unbedingt 16 Stunden (dann wäre ich in Rapid City bei Mt. Rushmore gewesen) nonstop fahren, also hab ich mir etwas auf meiner Strecke ausgesucht, was nicht so weit entfernt war. Das war Sioux Falls.
Aber Chicago ist ja noch nicht komplett aus dem Sinn, da ich ja von hier meine Rückreise beginnen muss. Wenn ich dann Zeit habe, kann ich mich ja auch mal in der “Innenstadt” umsehen.
Dann mal los… vielleicht sehe ich ja einen Tornado, ist gerade Saison, wie mir die Nachrichten in den USA zeigen! Vielleicht verschlägt es mich ja noch nach Oz






























